Einf_GD_R-C_02.jpg
Bei der Einsetzung, die Sr. Christine Killies, Pfr. Markus Holmer und Kuratoriumsmitglied Dr. Arne Kupke vornahmen
Einf_GD-R-C_07.jpg
Pfr. Markus Holmer, Vorsitzender des Kuratoriums, erläuterte unter anderem noch einmal den Berufungsprozess zum Leitungsamt
Einf_GD_R-C_04.jpg
Nach der Einsetzung (v.l.): Pfrn. Ute Riegas-Chaikowski, Götz-Tilman Hadem, Sr. Christine Killies und Pfr. Markus Holmer
Einf_GD_R-C_03.jpg
Um größtmögliche Sicherheit in der Corona-Pandemie zu gewährleisten, verfolgten vor Ort nur rund 30 Gäste den Gottesdienst
Einf_GD_R-C_01.jpg
Die neue Leitende Theologin dankte für viele gute Worte - in ihrer Predigt hatte sie zuvor dargelegt, was eine diakonische Grundhaltung ausmacht
Einf_GD-R-C_10.jpg
Bürgermeisterin Nicole Reschke wies in ihrem Gruß auf die Gemeinsamkeiten der beiden Ämter hin und freut sich auf die Zusammenarbeit
Einf_GD-R-C_13.jpg
Barbara Weigel überbrachte den Gruß des Kuratoriums und skizzierte dabei kurz das Anforderungsprofil des Leitungsamtes
Einf_GD-R-C_05.jpg
Wilhelm Müller, Mitarbeiter der Abt. Rechnungswesen und Mitglied der Kantorei Siegen, übernahm die Gesangsparts
Einf_GD-R-C_06.jpg
Ensemble-Mitglieder von pro musica sacra, zu denen auch Personalleiter Axel Grigo gehörte, spielten aus Schutzgründen von außerhalb
Einf_GD-R-C_08.jpg
Organistin Simone Schuster war diesmal nicht nur an der Orgel aktiv, sondern sorgte im Gottesdienst auch für Klavierklänge
Einf_GD-R-C_09.jpg
Frank Gamboa und Thomas Bornemann (Mitarbeitende aus Gesamtverwaltung + Northeim), konzertierten mit ihren Gitarren
Einf_GD-R-C_11.jpg
Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski mit Ehemann Andreas und den Kindern Franziska und Rasmus (es fehlt Tochter Nina)
Einf_GD-R-C_12.jpg
Das anschließende Fingerfood-Bufett stand natürlich auch unter Maßgaben des Infektionsschutzes

"Um neue Ziele zu erreichen, braucht es den Mut loszugehen"

Erstellt von Henning Siebel |

Im festlichen Gottesdienst: Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski als Leitende Theologin des Friedenshortes eingeführt.

Freudenberg. In einem festlichen Gottesdienst ist am vergangenen Wochenende Pfrn. Ute Riegas-Chaikowski in ihr Amt als Leitende Theologin der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort eingeführt worden. Der Gottesdienst in der Friedenshort-Kirche fand aus Infektionsschutzgründen nur mit rund 30 Gästen statt, war aber live im Internet zu verfolgen. „Uns hat Ihre starke persönliche und berufliche Kompetenz sehr beeindruckt, aber auch Ihre menschliche Art und der Teamgedanke Ihres Leitungsverständnisses“, ging Pfr. Markus Holmer als Vorsitzender des Kuratoriums noch einmal auf den Berufungsprozess ein. Außerdem skizzierte Pfr. Holmer die wesentlichen Schwerpunkte, die mit dem neuen Amt verbunden seien: Neben dem Dienst der Verkündigung des Evangeliums als eine Säule von Diakonie gehöre das Begleiten der Friedenshort-Diakonissen und der Mitarbeitenden sowie die konzeptionelle Weiterentwicklung des gesamten Werkes in Abstimmung mit den anderen Leitungsverantwortlichen dazu: „Wir wünschen Ihnen im Vorstand dazu ein gelingendes Miteinander und Gottes Segen!“

„Mich freut es persönlich sehr, dass Sie den Weg nach Freudenberg eingeschlagen haben“, betonte Bürgermeisterin Nicole Reschke in ihrem Grußwort für Rat und Verwaltung. Beim ersten Kennenlernen habe man schon viele Gemeinsamkeiten feststellen können, vor allem stehe das Wohl der Mitmenschen im Zentrum des jeweiligen Handelns: „Mit Freudenberg erwartet Sie eine Stadt, die mehr ist als die weltbekannte Altstadt, sondern die Menschen in ihre Mitte nimmt und von der Kita bis zum Seniorenalter begleitet.“ Sie freue sich, dass der Friedenshort auch weiterhin einen lebendigen und wichtigen Teil dazu beitrage. „Auch wenn bei der Auswahl das Geschlecht keine Rolle gespielt hat, freut es uns dennoch sehr, dass nun eine Frau dieses Position bekleidet“, befand Barbara Weigel in ihrem Gruß für das Kuratorium. In ihrer neuen Position werde sie nur für die „drei K’s“ zuständig sein: Kirche, Kultur und Kommunikation. Dies beinhalte die Theologie und Seelsorge, Unternehmenskultur und Unternehmenskommunikation. Wunsch des Kuratoriums sei, in Ehrfurcht vor der Tradition des Friedenshortes zu handeln: „Nehmen Sie die Vergangenheit auf, um die Zukunft zu gestalten!“

„Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht: Christus“

Es brauche den Mut loszugehen, um neue Ziele zu erreichen. Unter diesen Gedanken stellte Götz-Tilman Hadem, kaufmännischer Vorstand des Friedenshortes, sein Grußwort. Dabei verwies er auf viele biblische Beispiele wie die Weisen aus dem Morgenland oder den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. „Unterwegs sein und ankommen – zwischen diesen beiden Polen spielt sich das Leben ab“, verdeutlichte Hadem. Es gehe daher nicht nur um das Suchen, sondern auch um das Finden: „Wir wünschen Ihnen, dass Sie mit Ihrem Dienst im Friedenshort genau das gefunden haben, was Sie suchten und sichern Ihnen vom Vorstand dafür unsere volle Unterstützung zu.“
Mit einem Vers aus Philipper 4,13 überbrachte Oberin Sr. Christine Killies Segenswünsche namens der Schwesternschaft: „Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht: Christus“ Hierzu zitierte sie Friedenshort-Gründerin Eva von Tiele-Winckler, die eine Auslegung zu diesem Vers verfasst hat: Um den Anforderungen gerecht werden zu können, die Gott an Menschen in seinem Dienst stelle, brauche es eine Kraft, die größer sei, als man selbst. Diese Kraft werde durch Jesus Christus geschenkt.

Ihre Predigt hatte Pfrn. Riegas-Chaikowski zuvor zu den Versen 6 - 12 aus Jesaja 58 gehalten. Die darin enthaltenen Aufforderungen, unter anderem Obdach zu geben und mit den Hungrigen das Brot zu brechen, seien tatsächlich „Diakonie Pur“, verdeutlichte Pfrn. Riegas-Chaikowski: „Wir übernehmen als Diakonie Verantwortung, so wie es unsere Überzeugung ist, dass alle Menschen von Gott geliebte Geschöpfe sind. Wir kommunizieren unsere Werte und wirken in die Tiefen der gesellschaftlichen Prozesse hinein.“ Zwar könne die vielfältig wahrgenommene Not auch zu Resignation führen, aber Gott stehe auf der Seite der Bedürftigen und ermutige uns, Strukturen und kreative Ideen für Hilfen zu entwickeln.
Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes hatten die Mitarbeitenden Wilhelm Müller (Gesang), Frank Gamboa und Thomas Bornemann (Gitarre) sowie Axel Grigo mit einigen Mitgliedern von „pro musica sacra“ gesorgt. Organistin Simone Schuster war zudem diesmal an Orgel und Klavier gleichermaßen aktiv.

Der komplette Gottesdienst als Video-Stream

Zurück