Jugendwerkstatt KOMM

Über uns:
Kreativ – Offen – Mut machend
Tu was für deine Zukunft!

Seit Mai 2008 können Jugendliche und junge Volljährige, denen es noch nicht gelungen ist, einen beruflichen Einstieg zu finden, in der Jugendwerkstatt KOMM ihre beruflichen und sozialen Fähigkeiten verbessern.

Die Jugendwerkstatt KOMM hält 16 Teilnehmerplätze vor und arbeitet mit und für junge Menschen, die am Übergang von der Schule in den Beruf scheitern, weil sie auf dem Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt kaum vermittelbar sind. In der Regel liegen häufig defizitäre Entwicklungen vor:

  • im persönlichen Bereich (Schulden, Wohnsituation, Familie etc.),
  • im gesundheitlichen Bereich (Drogen, Alkohol, psychische Belastungen und Störungen etc.),
  • im Leistungsverhalten,
  • im Bereich der Motivation und/oder
  • im Sozialverhalten
  • Junge Menschen ohne Berufserfahrung und Ausbildungsabbrecher
  • Junge Menschen mit mangelnder schulischer Qualifikation/ohne Abschluss
  • Lernbeeinträchtigte Jugendliche
  • Langzeitarbeitslose
  • Aussiedler/Ausländer
  • Straffällige mit gerichtlichen Auflagen
  • Alter zwischen 16 und 25 Jahren
  • Wohnsitz im Landkreis Harburg
  • Schulpflicht muss erfüllt sein (Ausnahmen sind seit 2015 möglich)
  • Keine abgeschlossene berufliche Ausbildung
  • Bezug von Arbeitslosengeld II oder Mitglied einer Bedarfsgemeinschaft
  • In Betreuung der Jugendhilfe des Landkreises Harburg
  • Und anderes
  • Bewerbungstraining
  • PC-Training (inklusive Onlinebewerbung)
  • Berufliche Orientierung
  • Arbeitssicherheit
  • Ernährung
  • Eigenständige Lebensführung
  • Bedarfsorientierte Angebote und Projekte
 
Handwerklicher Arbeitsbereich

Um betriebliche Bedingungen abzubilden und auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vorzubereiten, hält die Jugendwerkstatt KOMM einen handwerklichen Arbeitsbereich vor. Hier sind zwei Anleiter tätig, die neben der handwerklichen Ausbildung zum Tischler zusätzliche pädagogische Qualifikationen vorweisen können.

Im handwerklichen Bereich werden in einer mit Handwerkzeugen und elektrischen Holzbearbeitungsmaschinen ausgestatteten Halle verschiedene Aufträge anderer gemeinnütziger Träger bearbeitet. So wurden u. a. Aufträge für den Round Table Winsen e.V., die Jugendhilfe des Landkreises Harburg sowie verschiedene Kulissen für das Schauspielprojekt von „Jugend Aktiv“ aus Jesteburg bearbeitet bzw. angefertigt. Die Jugendwerkstatt berechnet lediglich die Materialkosten. Wirtschaftliche Erträge dürfen nicht generiert werden.

Neben der Vermittlung von handwerklichen Fähigkeiten und Kenntnissen dient der handwerkliche Bereich der Jugendwerkstatt der Vermittlung von Grundarbeitsfähigkeiten, wie z. B. Pünktlichkeit, Ausdauer, Konzentrationsvermögen, Absprachefähigkeit  und dergleichen. Hier erfolgt somit die Vorbereitung auf zukünftige Praktika in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes.

Zudem können die Teilnehmenden in der Jugendwerkstatt den Hauptschulabschluss nachholen.

Individuelle Hilfeplanung

Um die Teilnehmenden in ihrer persönlichen Problematik adäquat zu unterstützen, erfolgt durch die sozialpädagogische Leitung der Jugendwerkstatt eine individuelle Hilfeplanung. Diese wird gemeinsam mit den Teilnehmenden entwickelt und umfasst alle Problemstellungen, die die Teilnehmenden belasten und somit einer positiven persönlichen und beruflichen Entwicklung entgegenstehen.

Je nach Bedarf wird durch die Jugendwerkstatt mit anderen sozialen Trägern, wie z. B. der Schuldnerberatung, der Jugendgerichtshilfe, dem sozial-psychiatrischen Dienst, den Drogenberatungsstellen und anderen, kooperiert, um geeignete Hilfsangebote bereitzustellen.

Kontakt

Jugendwerkstatt „KOMM“
Löhnfeld 26–32
21423 Winsen (Luhe)
Fon (0 41 71) 66 72 61
Fax (0 41 71) 66 72 61
regionnord.komm@
jhfh.friedenshort.de

Ansprechpartner
Projektleitung
Tobias Tödt
Löhnfeld 26–32
21423 Winsen (Luhe)
Fon (0 41 71) 66 72 61
Fax (0 41 71) 66 72 61
regionnord.komm@
jhfh.friedenshort.de

 
Finanzierung des Projekts

Die Jugendwerkstatt finanziert sich zu 75 % aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Als Kofinanzier übernehmen die Jugendhilfe des Landkreises Harburg sowie das Land Niedersachsen weitere 25 % der Kosten.