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Mein Vorbereitungsdienst an der Tiele-Winckler-Schule

Durch diverse Praktika an der Tiele-Winckler-Schule (TWS), auch schon während meiner Schulzeit, reifte bei mir der Berufswunsch, Sonderpädagogik zu studieren, um dann an einem SBBZ ESENT zu unterrichten. Wer weiß, vielleicht hätte ich ohne die vielen dort gemachten positiven Erfahrungen diesen Weg niemals eingeschlagen …

Umso mehr erschien mir die TWS als geeignete Schule für meine Ausbildung.

Kollegium

Die TWS verfügt über ein großes Kollegium, welches sich aus meiner Sicht durch ein hohes Maß an Offenheit auszeichnet. Rasch fühlte ich mich wohl, wurde akzeptiert und integriert.

Während meines bisherigen Vorbereitungsdienstes boten mir die Strukturen an der TWS stets ideale Bedingungen, um zahlreiche Erfahrungen zu sammeln und theoretische Fachkenntnisse praktisch umsetzen zu können.                      

Bei den Aufgaben und Anforderungen, die das Seminar in Bad Mergentheim an mich stellte, erfuhr ich stets Unterstützung und erhielt nützliche Hinweise und Hilfestellungen durch das gesamte Kollegium. Für diese Mitwirkung und Anteilnahme an meinen Belangen bin ich sehr dankbar.

Insbesondere in der Zusammenarbeit mit meiner Mentorin Cornelia Knapp konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln.

Mentor(in)

Die Zeit im Vorbereitungsdienst besteht immer wieder aus Herausforderungen. Umso wichtiger und bedeutungsvoller war es für mich, eine erfahrene und kompetente Mentorin an meiner Seite zu wissen, die stets ein offenes Ohr für meine Anliegen hatte und mir ein Höchstmaß an Unterstützung zukommen ließ.

Durch die gemeinsame Arbeit und das Organisieren des Unterrichts lernte ich das Arbeiten im Team zu schätzen. Es entstand eine fruchtbare Zusammenarbeit, von der die Schüler mit Sicherheit sehr profitierten.

 


Frau Knapp gab mir die Möglichkeit, mich auszuprobieren, eigene Ideen umzusetzen sowie eigene Fehler zu machen und diese als Lernchance zu erkennen.

Für meine persönliche Entwicklung besonders wichtig war das ehrliche und konstruktive Feedback, welches ich nach meinen Unterrichtstunden erhielt. Auf diese Weise hatte ich die Möglichkeit, an mir zu arbeiten und meinen Unterricht zu optimieren.

Darüber hinaus gewann ich Einblicke in die außerunterrichtliche Arbeit einer Sonderpädagogin. Hierzu zählten unter anderem die Mitgestaltung von Hilfeplangesprächen, das Erstellen der ILEB sowie das Schreiben von Zeugnissen, aber auch meine ersten Schritte in den sonderpädagogischen Handlungsfeldern.

Fazit

Die Zeit im Vorbereitungsdienst an der Tiele-Winckler-Schule war eine lehrreiche Zeit und hielt trotz stressiger Sequenzen viele schöne Momente bereit. Ich weiß jetzt, wofür ich hart arbeite, habe große Freude am Kooperieren, Unterrichten und natürlich insbesondere an der Arbeit mit den Schülern.

Das Referendariat bestätigte mich darin, den für mich richtigen Berufsweg eingeschlagen zu haben.

Viel mehr sogar – mein Beruf ist an der Tiele-Winckler-Schule zur Berufung geworden.