Freudenberg. Es war zunächst ein gehöriger Schrecken, als im vergangenen Jahr der heimische Filmemacher Alexander Fischbach mit großem Bedauern mitteilen musste, aufgrund einer beruflichen Neuorientierung aus dem Projekt auszusteigen. Umso erfreulicher und auch mit einer ordentlichen „Portion“ Erleichterung verbunden war dann die Zusage von Dokumentarfilmer Stefan Sick, das Filmprojekt sehr gerne fortzusetzen. Im Zuge des in der Region Süd der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort entstandenen Dokumentarfilms „Das fast normale Leben“ hatte man sich bereits ausgiebig kennen und schätzen gelernt, so dass das Vorhaben sicher in guten Händen ist.
Im April sind die Dreharbeiten im Friedenshort in Freudenberg fortgesetzt worden. Neben den durch Christina Hohmann und Henning Siebel geführten Interviews, hat Stefan Sick, begleitet von Marc Eberhardt (Licht und Ton), auch etliche Impressionen schwesternschaftlichen Lebens eingefangen: Von der Morgenandacht über gemeinsames Essen bis zum Spielnachmittag. Die Hauptarbeit der Postproduktion wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die geführten Interviews werden in unterschiedlichen Längen für unterschiedliche Kanäle aufbereitet. Hierzu ist Stefan Sick auf die intensive redaktionelle Mitarbeit der Abteilung Unternehmenskommunikation angewiesen. Angedacht ist zudem für die Zukunft ein besonderer audiovisueller Ort, der diese konservierten filmischen Autobiografien allen Interessierten zugänglich macht. Unabhängig von den Darstellungsmöglichkeiten gilt jedoch: Alle teilnehmenden Schwestern sind stellvertretende Zeitzeuginnen für die Lebensleistung aller Friedenshort-Diakonissen. Mit den sehr persönlichen Interviews sollen dieser segensreiche Dienst und die Entscheidung ein Leben als Diakonisse zu führen, in zeitgemäßer Form dauerhaft zugänglich bleiben!






