Öhringen. In den ersten Wochen eines Schuljahres sollen alle Schulen eine Alarmübung durchführen. Am Freitag, den 11. Oktober war es auch in der Tiele-Winckler-Schule in Öhringen so weit. Nachdem die örtliche Feuerwehr- und Polizeidienststelle über den Probealarm informiert war, startete Schulleiter Rainer Methsieder das Signal über die hausinterne Alarmanlage. Nun waren alle Lehrerinnen und Lehrer aufgefordert, mit ihren Klassen das Schulhaus auf den vorgeschriebenen Rettungswegen zu verlassen. Für einige ist dies eine besondere Herausforderung, da die Rettungswege aus den oberen Stockwerken über Leitern außerhalb des Gebäudes führen. Gerade solche Situationen machen deutlich, dass eine regelmäßige Übung wichtig ist. Neben dem aktiven Begehen der Rettungswege ist auch von Interesse, ob alle technischen und baulichen Voraussetzungen passen.
Schließlich fanden sich alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Sammelpunkt Sportplatz ein. „Sind alle aus dem Gebäude heraus?“ „Sind alle Klassen vollzählig?“ Diese Fragen konnten mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden.
Am Ende der Übung stand fest, dass die Tiele-Winckler-Schule in zwölf Minuten geräumt worden war. Für die Schülerinnen und Schüler war die Übung eine spannende Abwechslung, die Spaß gemacht hat. Natürlich hoffen alle, dass es nie einen Ernstfall geben wird.
In zwölf Minuten komplett geräumt
Erstellt von Rainer Methsieder |
An der Tiele-Winckler-Schule in Öhringen wurde der Ernstfall geprobt.

