Northeim. Ein Jahr lang arbeitete das Kijupa (Kinder- und Jugendparlament) der Einrichtung Northeim fleißig an seinen Modellen für den Kinderrechtepfad, der in Northeim entstehen soll. Kürzlich konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Modelle stolz der Öffentlichkeit präsentieren.
Initiiert wurde der Kinderrechtepfad vom Kinderschutzbund Northeim. Der lehrreiche Erlebnispfad soll auf dem Prinzip eines „Trimm-dich-Pfades“ basieren und Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Zugang zu kinderrechtlichen Themen bieten. Kinderrechte sollen in der Öffentlichkeit sichtbar sein, um zu fördern, dass Kinder ihre Rechte kennen und nutzen. Gewalt, Armut und schlechte Aufstiegschancen – auch in Deutschland geht es nicht allen Kindern gut. Politik und Gesellschaft müssen hier noch einiges tun.
Am 25. November 2025 – dem internationalen Tag der Kinderrechte – wurden Modelle unterschiedlicher Kinderrechte in Northeim vorgestellt und gezeigt, darunter auch die Modelle des Kijupa. Unterstützt und begleitet wurde das Projekt vom Kinderschutzbund Northeim. Verschiedene Einrichtungen und Institutionen standen Pate für unterschiedliche Kinderrechte. Entstanden sind tolle Modelle, die in den Schaufenstern von Northeim betrachtet werden können. Gemeinsam mit politischen Vertreterinnen und Vertretern und Verantwortlichen der Stadt Northeim und dem Kinderschutzbund wird jetzt an der Umsetzung gearbeitet.
Die Abgeordneten des Northeimer Kijupas haben ihre Modelle in der alten Wache in Northeim vorgestellt. Stolz präsentierten die WG Bad Gandersheim und die WG Parkstraße ihr Modell zum Artikel 16 „Das Recht auf Privatsphäre“ und die TG Northeim und SGA-Flex Uslar ihr Modell zum Artikel 19 „Schutz vor Gewalt“. Zum Abschluss gab es für jedes Kind und jeden Jugendlichen ein kleines Geschenk. Bei Getränken und netten Gesprächen und ein paar Leckereien haben wir gemeinsam die Veranstaltung ausklingen lassen.

