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Im Saal von "Haus Zionsstille" auf dem früheren Friedenshort-Gelände in Miechowitz...
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...hat die evangelisch-lutherische Kirche eine Anlaufstelle für Flüchtlinge eingerichtet
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Ankommende Flüchtlinge in Polen, (c) Foto: Diakonie-Katastrophenhilfe
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Ankommende Flüchtlinge in Polen, (c) Foto: Diakonie-Katastrophenhilfe
Durch Spenden konnte sehr rasch eine Warmwasseraufbereitung im Haus Zionsstille in Miechowice installiert werden
Durch Spenden konnte sehr rasch eine Warmwasseraufbereitung im Haus Zionsstille in Miechowice installiert werden
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Vor 100 Jahren versorgte Mutter Eva Menschen in Haus Zionsstille, nun soll es Unterkunft für ukrainische Flüchtlinge werden (Archiv-Foto)
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Fleißige Helfer im Zwischenlager für die unterschiedlichen Waren
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Der Transporter für die Ukraine ist bis unter das Dach befüllt
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Auch die Sitzplätze wurden für den Transport der Waren genutzt
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Isomatten gehörten zur wichtigen Ausstattung für den Hilfstransport
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Zwischenlager der eingekauften Waren Zuhause in Dziegielow
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Babykost zur Versorgung der Kleinsten geht mit auf die Reise
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Der Kleintransporter ist beladen, die Fahrt in die Ukraine kann losgehen
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Eine große Palette mit insgesamt 900kg Mehl ging in die Ukraine
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850kg Zucker wurden ebenfalls von Eben-Ezer aus transportiert
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Auch eine große Menge Speiseöl (560 l) war Bestandteil des Transportes
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Banner am Bauzaun vor der Gesamtverwaltung in Freudenberg, gestaltet von der ION
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Und dieses Banner stammt aus der Wohngruppe Kohlenbach, Siegen-Eiserfeld
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Dieses Banner hat die ION-Gruppe aus Siegen gestaltet
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Die ION-Gruppe Amseln aus Freudenberg hat dieses Banner gestaltet

Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine in Polen

Erstellt von Henning Siebel |

Wir unterstützen unser befreundetes Diakonissenmutterhaus Eben-Ezer in Dziegielow und die ev. Gemeinde in Miechowitz.

Ukraine/Dziegielow (PL). Die dramatischen Bilder aus der Ukraine machen derzeit fassungslos. Viele Menschen sind auf der Flucht, vor allem Frauen und Kinder sowie Menschen im fortgeschrittenen Alter. Das Kriegsgeschehen und das Leid sind kaum in Worte zu fassen...

Wir haben uns im Friedenshort entschieden, Flüchtlinge aus der Ukraine zu unterstützen, die nach Polen fliehen! Mit der Schwesternschaft in Eben-Ezer sind wir seit Jahrzehnten verbunden, es ist mittlerweile das einzige evangelische Diakonissenmutterhaus in Polen. Genauso besteht die Verbindung zur evangelischen Kirchengemeinde auf dem früheren Friedenshort-Gelände in Miechowice. In dieser Verbundenheit können wir garantieren, dass unsere Unterstützung vor Ort schnell und unbürokratisch in tatkräftige Hilfe für Menschen aus der Ukraine mündet. Wenn auch Sie helfen möchten, können Sie dies wie folgt tun. Herzlichen Dank! Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort
IBAN DE11 3506 0190 0000 0550 00
Stichwort: Ukraine
Bank für Kirche und Diakonie - KD-Bank

Oder per Online-Spendentool

Infos und Spendenmöglichkeit für die Ukraine durch die Diakonie-Katastrophenhilfe

Update 20.5.22: "Am 18. Mai konnten wir einen weiteren Hilfstransport mit Lebensmitteln in die Ukraine losschicken" berichtet Pfr. Marek Londzin von unserem befreundeten Mutterhaus Eben-Ezer in Dziegielow. Der Transport wurde mit dem ukrainischen Bischof der evangelisch-lutherischen Kirche koordiniert. Waren in einem Wert von 3.300 EUR umfasste es diesmal, daher an dieser Stelle der erneute Dank an die Hilfsbereitschaft aller, die mit dem Friedenshort verbunden sind. Auch die Hilfe für Flüchtlinge im Gebiet Teschen (die Region, in der das Mutterhaus liegt) läuft zusammen mit der Diakonie seit Februar kontinuierlich weiter. "Nach Ostern musste ich zusammen mit meiner Frau mal 1 Woche Urlaub machen", so Pfr. Londzin. Ein verständlicher Wunsch beim unermüdlichen Einsatz.

In Miechowitz wurde neben der Versorgung mit Flüchtlingen durch die örtliche evangelisch-lutherische Kirchengemeinde nun auch eine offzielle Anlaufstelle seitens der übergeordneten Verwaltungseinheit der Kirche eingerichtet. Auch diese Anlaufstelle (siehe Foto) konnte auf dem früheren Friedenshort-Gelände in "Haus Zionsstille" realisiert werden.

Update 2.5.22: Vielen Dank! Durch die große Spendenbereitschaft konnten wir in der Osterzeit 5.500 EUR nach Miechowitz transferieren. Dort kümmert sich auf dem Gelände des ursprünglichen Friedenshortes die kleine evangelische Kirchengemeinde um Pastor Jan Kurko um Flüchtlinge. Wie im April schon kurz beschrieben, ist das "Haus Zionsstille" hierfür hergerichtet worden. Dank der Spenden konnte in kürzester Zeit eine Warmwasseraufbereitung angeschafft und installiert werden, wie das aktuelle Foto in unserer Bildzeile zeigt. Pastor Kurko freut sich, dass diese notwendige Versorgung so rasch bewerkstelligt werden konnte, seinen Dank geben wir hiermit gerne weiter. "Aktuell haben wir jetzt 19 Menschen bei uns untergebracht, die Kinder gehen in die Schule oder in den Kindergarten, von den Erwachsenen konnten bereits drei eine Arbeitsstelle antreten", berichtet Pastor Kurko. Das "Haus Zionsstille" ist deutlich über 100 Jahre alt und wurde ab 1905 genutzt. Es beherbergte Diakonissen, hatte aber auch von Anbeginn Gästezimmer. Wie gut, dass es nun besonderen Gästen als Zuflucht dienen kann, die vor Krieg und Leid aus der Ukraine geflüchtet sind! Der weitere Spendenbetrag wird für die Versorgung mit Lebensmitteln und das Anmieten von weiteren nötigen Wohnungen genutzt.

Update 12.4.22: Auf dem Gelände des früheren Friedenshortes in Miechowice (Miechowitz) und im benachbarten Laryszów werden mittlerweile noch mehr Flüchtlinge aus der Ukraine versorgt. Die kleine evangelische Kirchengemeinde unter der Leitung von Pastor Jan Kurko kümmert sich um derzeit rund 30 Menschen. "Ab heute haben wir eine weitere Wohnung angemietet und werden dort zwei Familien unterbringen. Unser Team hilft bei allen notwendigen Behördenangelegenheiten, die Kinder besuchen die Schule und den Kindergarten", berichtet Pastor Kurko. Die Kirchengemeinde hilft auch bei der Jobsuche. "Eine Dame arbeitet jetzt in unserem Pflegeheim" freut sich Pastor Kurko. Alle Flüchtlinge, die eine Arbeitsstelle gefunden haben, werden unterstützt, um möglichst rasch eigenständig zurechtzukommen. Außerdem soll das Gebäude "Zionsstille" auf dem alten Friedenshort-Gelände als Anlaufstation für Flüchtlinge hergerichtet werden. Hierbei ist jedoch die Erneuerung der Warmwasserversorgung nötig. Wir möchten die Gemeinde dabei gerne unterstützen, ebenso bei den Kosten für die angemieteten Wohnungen sowie bei der Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln.

Update 6.4.22: "Wir sind glücklich und gesund vom Hilfstransport in die Ukraine zurückgekehrt", berichtet Pfr. Marek Londzin vom Diakonissenmutterhaus Eben-Ezer in Dziegielow. Der Transporter war dafür bis unters Dach gefüllt, wie auch die Fotos in unserer Bildlauf-Leiste oben eindrucksvoll zeigen. Auch die beförderten Mengen sind eindrucksvoll: 850 kg Zucker, 900 kg Mehl, 880 kg Nudeln, hauptsächlich Makkaroni, 560 Liter Speiseöl. Auch die Ende März beschafften klappbaren Feldbetten hatten noch Platz. "Wir sind sehr dankbar, dass wir mit Ihrer Hilfe diesen Transport ermöglichen konnten und wünschen allen eine gesegnete Passionszeit", schreibt Pfr. Londzin in seiner E-Mail vom 6. April an die Unternehmenskommunikation des Friedenshortes. Über weitere Transporte und die aktuelle Situation der Flüchtlingsbetreuung durch unsere Partner in Polen informieren wir in Kürze.

Update 29.3.22: Dank auch Ihrer Unterstützung liebe Mitarbeitende und Freundinnen und Freunde des Friedenshortes konnten 10 weitere Feldbetten für ein Flüchtlingslager in der Ukraine angeschafft werden, welches von Polen aus versorgt wird. Das berichtet Pfr. Marek Londzin von unserem befreundeten Diakonissenmutterhaus Eben-Ezer im polnischen Dziegielow. "Unsere Gästezimmer hier sind jetzt alle belegt, wir haben heute noch eine Mutter mit ihrem 15-jährigen Sohn aufgenommen", so Pfr. Londzin, der neben Grüßen nochmals seinen herzlichen Dank für die Hilfe übermittelt. Angekommen in Polen ist auch ein Paket, welches wir von Freudenberg aus losgeschickt hatten. Mit freundlicher Unterstützung durch die Mission für Süd-Ost-Europa, die in Freudenberg ihren Sitz hat, konnten Malbücher mit biblischen Geschichten für Kinder auf die Reise gebracht werden. Weiteres Material in ukrainischer Sprache ist derzeit vergriffen, die Nachfrage ist sehr hoch, es wird aktuell aber Vieles neu gedruckt.

Update 23.3.22: Auch Dank der großartigen Unterstützung von Friedenshort-Spenderinnen und Spendern konnte Pfr. Marek Londzin für den nun aktuell anstehenden Hilfstransport in die Ukraine Waren einkaufen. "Ich habe sehr viel Babynahrung, Babymilch und Pampers eingekauft, außerdem Schlafsäcke und Isomatten sowie Feldbetten, damit Menschen versorgt werden können, die momentan in provisorischen Zelten auf der Flucht schlafen müssen", berichtet Pfr. Londzin. Außerdem hat er Fotos von den Waren mitgesandt, die dann in einen Kleintransporter geladen wurden. Um 20:45 Uhr am 23. März konnte der Transport starten.

Update 18.3.22: Unsere Online-Redaktion erreichte Pfr. Marek Londzin vom Mutterhaus Eben-Ezer am Freitagmittag beim Einkauf für einen nächsten Hilftransport in die Ukraine: "Ich habe eine lange Liste, ich brauche ganz viel Babynahrung, außerdem Schlafsäcke und Matratzen", berichtet er beim Handy-Gespräch: "Außerdem muss ich noch in die Apotheke, ich habe von unseren Partnern aus der Ukraine genannt bekommen, welche Medikamente besonders dringlich benötigt werden." Aber auch die Flüchtlingssituation vor Ort hat sich seit einer Woche weiter zugespitzt. In einem christlichen Jugendzentrum werden nun rund 40 Menschen versorgt, in einer Feuerwehrhalle weitere 40 bis 50 Personen: "Das ist dort tatsächlich mit allen in einem Raum, das geht nun vielleicht für einen Zeitraum von zwei Wochen, danach müssen wir weiter sehen." Die Versorgung mit Essen für so viele Menschen sei schon eine gewisse Herausforderung. Pfr. Londzin freut sich aber auch über das private Engagement der Gemeindemitglieder. Die Hilfsbereitschaft sei sehr groß: "Wir haben eine Familie, die zum Beispiel 12 oder 13 Flüchtlinge in das eigene Haus aufgenommen hat." Am heutigen Tag sei eine Familie mit zwei Autos angekommen, die 8 Tage lang auf vielen Umwegen mit kleinen Kindern auf der Flucht gewesen sei: "Es ist manchmal wirklich kaum zu glauben, was die Menschen gerade hinter sich haben", sagt Pfr. Londzin. Als Christen untereinander verbunden zu sein, helfe sehr. Daher gilt erneut auch sein großer Dank allen Unterstützerinnen und Unterstützern aus Deutschland.

Pfr. Jan Kurko von der ev. Gemeinde in Miechowice, dem Gründungsort des Friedenshortes, berichtet, dass die erste Gruppe von Flüchtlingen, die seit dem 28. Februar im Pfarrhaus aufgenommen worden war, am 14. März weitergereist ist. Über Deutschland möchte man weiter nach Irland, weil es nach dort Kontakte gebe. "Seit dem 10. März haben wir zwei Mütter und vier Kinder aus der Gegend um Charkiw aufgenommen, deren Situation ist schwierig, weil sie keine konkrete Anlaufstelle haben, wir wissen also nicht, wie lange sie bleiben werden", berichtet Pfr. Kurko: "Seit gestern haben wir nun noch ein Elternpaar mit drei Kindern neu aufgenommen, die Mutter ist im 7. Monat schwanger. Hier haben wir Räume im Haus Zionsstille hergerichtet." Eines der Kinder leide unter akuten Angstzuständen, so dass seine Frau Barbara einen Arztbesuch organisiert habe. Insgesamt gelte für die Versorgung: Momentan komme man mit den möglichen Räumen und der Versorgung noch gut klar, aber die weitere Entwicklung müsse natürlich abgewartet werden. "Was wir auch noch im Haus Friedenshort planen ist ein Sprachkurs für Flüchtlinge aus der Ukraine im Umkreis", berichtet Pfr. Kurko. Eine Lehrerin dafür hat er bereits im Blick. "Immerhin können wir uns auch so schon ganz gut verständigen, ich würde sagen, so 60 bis 70 Prozent verstehe ich, wenn Menschen aus der Ukraine nicht zu schnell sprechen, da es doch viele Ähnlichkeiten zum Polnischen gibt", so Kurko.

Update 11.3.22: DANKE! Wir sind überwältigt von der Resonanz. Nur eine Woche nach unserem Spendenaufruf sind bereits 5.500 EUR für unsere Ukraine-Hilfe eingegangen! Vielen Dank für diese große Solidarität mit den vom fürchterlichen Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine! Am heutigen Tag haben wir daher einen ersten Geld-Transfer an unsere Partner vom Diakonissenmutterhaus Eben-Ezer in die Wege geleitet. Wir haben dem dortigen Pfr. Marek Londzin den Transfer per Mail angekündigt. Er schreibt heute Morgen: "Lieben Dank für diese wirklich Gute Nachricht! Wir sind in Jesus Christus verbunden und ich danke auch im Namen der Menschen aus der Ukraine, um die wir uns im Moment kümmern!"

Update 7.3.22: "Hier im Landkreis sind momentan rund 2.000 Flüchtlinge aus der Ukraine angekommen", berichtet Pfr. Marek Londzin vom Diakonissenmutterhaus Eben-Ezer in Dziegielow im Telefonat am Montagnachmittag. Der Landkreis Teschen im Südosten Schlesiens (poln. Powiat cieszyński) umfasst etwas 3000 km/2. Viele der Menschen seien aktuell nur für wenige Tage dort, weil sie Kontakte zu Verwandten in Ost- und Westeuropa knüpfen, um dort vorläufig bleiben zu können. Gestern seien zum Beispiel Busse nach Bayern und Prag weitergefahren. Aber die momentane relative Kurzzeitigkeit ändere natürlich nichts am Bedarf nach Unterbringungsmöglichkeiten. "In drei Gästehäusern der evangelischen Kirchengemeinden hier im Kreis können wir bis zu 100 Menschen beherbergen", berichtet Pfr. Londzin. Das Zusammenspiel mit der kommunalen Verwaltung funktioniere gut. Hotels, Pensionen und Internate würden ebenfalls Menschen aufnehmen. Die 3. Säule sei das private Engagement: "Unsere Gemeindemitglieder sprechen sich über Facebook und andere Medien ab und alle, die privat Menschen aufnehmen können, tauschen sich aus."

Man rechne in Kürze mit einer 2. und 3. Welle an Flüchtlingen: "Das werden dann Menschen sein, die vermutlich nicht über diese Kontakte oder auch die finanziellen Möglichkeiten für Weiterreisen verfügen", gibt Pfr. Londzin die Einschätzung des Krisenstabes vor Ort weiter. Für diese Menschen rechne man dann mit einer längerfristigen Unterbringungsnotwendigkeit. "Außerdem haben wir Kontakt zu einer ukrainischen Gemeinde und bereiten momentan einen Hilfstransport in die Ukraine vor", sagt Pfr. Londzin: "Ich freue mich sehr über das Engagement aus Deutschland und dass wir im Herzen und vor Gott miteinander verbunden sind." Für finanzielle Unterstützung ist er sehr dankbar, damit Hilfsgüter eingekauft werden können: "Es macht mehr Sinn, die Waren hier in Polen einzukaufen. Wir wissen, was benötigt wird, können größere Mengen kalkulieren und die Preise sind deutlich günstiger als in Deutschland. Zudem könnten teure Transportkosten eingespart werden."

Update 4.3.22: In der Nacht zum 4. März hat auch die kleine evangelische Gemeinde auf dem Gelände des Friedenshort-Ursprungsortes in Miechowice Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen. "Wir haben Familien aus Kiew und Odessa hier im Pfarrhaus untergebracht", berichtet Pastor Jan Kurko. Alle seien erschöpft. "Sie schlafen noch", so Pastor Kurko beim Telefonat am Freitagmorgen. Vier Personen werden in eine Gemeinde in Gleiwitz weiterreisen. Aber für die 10 Menschen biete das Pfarrhaus auch für einen längeren Zeitraum Platz. "Unsere Gemeinde ist hilfsbereit und unterstützt, unter anderem auch mit Lebensmitteln", so Pastor Kurko. Momentan käme man zurecht, sollte es aber notwendig werden, noch viel mehr Menschen aufzunehmen, dann werde vermutlich Unterstützung nötig werden. Betten und vieles andere könnten dann für das Herrichten des alten Friedenshort-Gebäudes "Zionsstille" vonnöten sein.

Update 3.3.22:In einem aktuellen Telefonat mit Altoberin Sr. Lidia Gottschalk aus unserem befreundeten Diakonissenmutterhaus Eben-Ezer im polnischen Dziegielow haben wir erfahren, dass vor Ort sofort eine große Hilfsaktion für ankommende Flüchtlinge gestartet wurde. „Zusammen mit Diakonie und Kirchengemeinde kümmern wir uns um das, was jetzt am dringendsten benötigt wird, um Lebensmittel, Decken und Kleidung“, berichtet Sr. Lidia. Die Verteilung erfolgt über die Diakonie. Etliche Familien vor Ort haben auch ganz spontan Menschen bei sich aufgenommen. „Leider haben wir im Mutterhaus nicht viel Platz, aber aus dem ersten Flüchtlingstreck sind nun fünf Frauen bei uns“, so Sr. Lidia. Alle helfen sogar in der Altenhilfe des Mutterhauses mit, weil aufgrund der Corona-Pandemie ein Großteil an Personal weggebrochen ist. „Das ist sehr lieb von euch, wenn ihr uns helfen möchtet“, bedankt sich Sr. Lidia für die Idee.

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