Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt,
und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir.“ (Jesaja 60,1)
Liebe mit dem Friedenshort verbundene Menschen,
mache dich auf und werde licht!
Welch ein Auftrag. Ich soll ein Licht werden, in diesen Zeiten? Eine konkrete Aufforderung in dieser Adventszeit: Sie gilt mir, sie gilt uns allen. Licht werden füreinander, in und für diese Welt. Welch wunderbare Aufgabe, mit der ich mich aufgehoben weiß in einer Gemeinschaft der Hoffenden, der Getrösteten, der Gehaltenen, der Ermutigten.
Werden wir licht, leuchten wir, entzündet, entbrannt an der und für die Hoffnung auf den einen, der da kommt und den wir erwarten, ungeduldig und sehnsüchtig. Weil wir die Dunkelheiten dieser Welt fürchten und ihnen dennoch nicht mutlos begegnen. Wir dürfen und können ihnen mutig entgegenwirken, indem wir sie mit unserem Licht eindämmen, wir sie erhellen, mit unserem so kleinen und manchmal sehr aufgeregt flackernden Schein.
Wir können Licht sein für diese Welt, sie erhellen. Und somit Licht tragen in die Dunkelheit, in diese unsicheren und immer wieder sich verdunkelnden Zeiten. Uns ist geschenkt, dass wir sie lichten, indem sein Schein von uns und durch uns hindurch weitergetragen wird. So wie sich das Licht bahnbricht, der Nebel sich lichtet und selbst unsere Gedanken lichter werden.
Gott lichtet auch unser Dunkel, durchflutet uns mit seinem Licht, auf dass es über uns aufgehe, auch und gerade in diesen beunruhigenden Zeiten.
Voller Hoffnung und Erwartung auf Gottes Licht in dieser Welt grüßen wir Sie herzlich und sagen Danke: für Ihre vielen guten Gedanken und Gebete, für Ihre Unterstützung, für alles Mittragen und Ihre wohltuende Verbundenheit.
Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und ein friedvolles neues Jahr 2025.
Ihre
Pfrn. Ute Riegas-Chaikowski (Leitende Theologin), Götz-Tilman Hadem (Kaufmännische Leitung), Sr. Christine Killies (Oberin)