Tamaram. Grüße und Informationen aus Indien erreichten uns gegen Jahresende 2025 von Helena Scherer (ehemals Regionalleiterin der Tiele-Winckler-Haus GmbH). Sie ist auch in ihrem Ruhestand noch für das sozial-diakonische Projekt "Shanti" aktiv und leistet fachlich-anleitende Hilfe. Intensiv war Helena in der Emmanuel School of Special Education tätig bei ihrem Besuch. Diese Schule ist entwickelt worden für Kinder und Jugendliche, für die eine inklusive Schulbildung nicht Mittel der Wahl ist, zum Beispiel für die Kinder mit Hör- und Sprachstörungen oder bestimmten Formen von geistiger Beeinträchtigung. "Diese Schule ist für die Kinder in der Umgebung ein großes Glück", betont Helena Scherer. Sie hätten sonst keinerlei Möglichkeit einer Ausbildung. Die neue Leiterin Kamala habe sehr gute Arbeit geleistet, wie Helena Scherer weiter berichtet: „Die Kommunikationsstrukturen sind besser geworden, Qualitätsstandards wurden mit den Mitarbeitenden weiterentwickelt. Einige der Schülerinnen und Schüler haben im weiterführenden College ihren Abschluss nach zwölf Schuljahren erreicht, vergleichbar mit dem deutschen Abitur.“ Auch habe sich die Situation in den Klassen mit Kindern und Jugendlichen, die eine geistige Beeinträchtigung aufweisen, deutlich verbessert.
Helena Scherer berichtet zudem von einem 13-jährigen Jungen mit starker geistiger Beeinträchtigung, der an einer staatlichen Schule total überfordert war und herausfordernde Verhaltensweisen entwickelt hat. In Tamaram wird ihm nun die notwendige Zeit und Achtsamkeit gewährt, seine Auffälligkeiten sind zurückgegangen und er ist konzentriert bei der Sache und nimmt auch Spielangebote mit anderen wahr. „Seine Eltern sind total glücklich, dass er hier sein kann“, freut sich Helena Scherer. Es sei wunderbar, dass der Campus dieses inklusive Miteinander ermögliche.
Wir freuen uns über alles, was in den über 20 Jahren an Unterstützung bereits entstanden ist und über alles, was weiterhin entsteht. Vielen Dank auch allen, die das Projekt begleiten.









