Freudenberg. Im Rahmen einer Morgenandacht für Mitarbeitende sind kürzlich drei neue Leitungsverantwortliche der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort offiziell in ihre jeweiligen Funktionen eingeführt worden. Ingolf Langenbach ist neuer Regionalleiter der Region West und somit verantwortlich für die Friedenshort-Einrichtungen im Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreis Altenkirchen, Märkischen Kreis sowie Raum Dorsten. Zuvor war er Bereichsleiter Pflege- und Erziehungsdienst der DRK Kinderklinik Siegen. In einer neu geschaffenen Position als Stellvertreter unterstützt ihn Oliver Klein, der diese Aufgabe zusätzlich zur bisherigen Einrichtungsleitung Altenkirchen übernimmt. Neuer Leiter der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern in Siegen ist Dr. Enno von Fircks. Der promovierte Psychologe war zuvor in einer eigenen Beratungspraxis selbständig tätig.
„Sie werden gemeinsam mit anderen an vielen Stellen das neue Gesicht der Region sein, dabei stets mit der Stimme für die Belange der Kinder- und Jugendhilfe“, wandte sich Leitende Theologin Ute Riegas-Chaikowski an den neuen Regionalleiter. Sie gab Ingolf Langenbach ein Zitat von Friedenshort-Gründerin Eva von Tiele-Winckler mit auf den Weg, den diese selbst für neue Mitarbeiterinnen benutzte: „Werde ein Segen für alle, die dir begegnen, du hast einen Auftrag für alle, und wäre es nur ein freundlicher Gedanke, ein Gruß oder ein stummes Gebet.“ In ihren Segensworten für Ingolf Langenbach verband Pfrn. Riegas-Chaikowski die Wünsche für Gottes Geleit mit dem Wunsch für „Kraft und Mut mit Blick auf die neue Aufgabe, dazu ein stets weites Herz und einen wachen Verstand“.
„Mut für Entscheidungen, Mut für die Gestaltung von Prozessen und Mut, mit einem guten Team die Region West weiterzuentwickeln“, wünschte Kaufmännischer Leiter Götz-Tilman Hadem dem neuen Regionalleitungsduo. Oberin Sr. Christine Killies wandte sich an Dr. von Fircks: „Sie haben mit der Beratungsstelle kein leichtes Arbeitsfeld übernommen, denn zu Ihnen kommen Menschen mit je eigener Geschichte, eigenen Problemen und der Erwartung, diese zu lösen. Hierfür wünsche ich Ihnen und ihrem Team viel Weisheit.“ Ihr Segenswort verband Sr. Christine mit dem Wunsch an den neuen Beratungsstellenleiter, sich stets bewusst zu sein, Jesus Christus an seiner Seite zu wissen und auf seine Nähe und seinen Halt vertrauen zu dürfen.
“Zusage gilt allen Menschen, die auf Gott vertrauen”
„Welch wunderbarer Zuspruchstext für den heutigen Tag“, betonte Pfrn. Riegas-Chaikowski zuvor in ihrer Andacht zu Jesaja 41,10 („fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“). Denn für den beruflichen Neubeginn bedeute dies die Gewissheit nicht allein zu sein mit allem, was nun vielleicht neu und ungewohnt sei. Aber diese Zusage gelte allen Menschen, die auf Gott vertrauen: „Dieses Urvertrauen ist etwas, von dem Gott uns wünscht, dass es uns vom ersten Herzschlag an begleitet!“ Pfrn. Riegas-Chaikowski gab Beispiele aus vielen Lebenssituationen, bei denen Menschen für andere Menschen diesen Vertrauenszuspruch weitergeben, auch im Alltag der sozialen Arbeit im Friedenshort. „Wie wichtig kann zum Beispiel die Hand sein, die ein Kind am ersten Abend in der Wohngruppe als Halt gereicht wird verbunden mit der Zusage, du bist hier nicht allein“, verdeutlichte Pfrn. Riegas-Chaikowski. Nicht auf sich allein gestellt zu sein gehöre zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen. Daher sei es eine wunderbare Verheißung Gottes, wenn er sagt: „Ich lass dich niemals, absolut niemals heraus aus meiner Liebe und meinem Schutz!“
Mit einem gemeinsamen Frühstück und der Möglichkeit des Austauschs und Kennenlernens klang die Einführung der neuen Leitungsverantwortlichen aus.
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Morgenandacht mit Einführung der Leitungsverantwortlichen auf YouTube






