Das Friedenshortwerk – Hausmagazin

Nach der Kino-Tour: Stimmen zu »Das fast normale Leben« Für ca. drei Monate lief »Das fast normale Leben« ab Mitte Januar 2026 in rund 100 Programmkinos von Nord bis Süd und Ost bis West und lockte knapp 12.000 Kinogäste an. Ein erfreuliches Ergebnis für den in der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort (Region Süd) entstandenen Dokumentarfilm. Regisseur Stefan Sick führte angeregte Filmgespräche in den Kinos und auch auf Social Media entwickelten sich teils lebhafte Diskussionen. Wir haben einige exemplarische Stimmen »eingefangen« an medialen Rezensionen und Feedback aus den Vorstellungen. Viele weitere sind auf dem Instagram-Kanal @das_fast_normale_leben_film zu finden. Auf vereinzelt auch kritische Stimmen geht unser Kommentar ein. »Stefan Sick verzichtet in seinem preisgekrönten Dokumentarfilm Das fast normale Leben auf jede Form von pädagogischem Zeigefinger oder biografischer Analyse. Stattdessen setzt er auf die pure Präsenz. Das Ergebnis ist ein 135-minütiges Protokoll, das dem Zuschauer viel abverlangt – und den porträtierten Mädchen gerade dadurch ihre Würde wiedergibt. […] Ein zentraler – und sicherlich diskussionswürdiger – Punkt ist der strikte Verzicht auf biografische Exposition. Wir erfahren nicht wirklich, warum Leni oder Eleyna in dieser Wohngruppe leben. Es gibt keine Akten, keine Diagnosen, kein ›Warum‹. Diese Entscheidung verleiht den Mädchen Würde und Autonomie.« Markus Solty, Online-Filmdatenbank Zeise-Kino, Hamburg 6 FRIEDENSHORT

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