Das Friedenshortwerk – Hausmagazin

tionen eingesetzt. Von 1962 bis 1966 arbeitete sie in der Kinderheimat in Perleberg in der Küche und bei Kindern. Im September 1966 wurde sie nach Leipzig ins Altenheim »Abendsonne« entsandt. Hier stand sie zunächst Sr. Anna Schmeiche zur Seite und übernahm dann die Küchenleitung. 1970 wurde sie zur Diakonisse eingesegnet und bekam das Wort aus Römer 5,5 zugesprochen: »Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz.« Die Arbeit in der Küche entsprach ganz ihrem Herzen, darum freute sie sich über die Ausbildung zur Köchin, die sie im Mai 1977 mit dem Examen abschloss. Über 30 Jahre versah sie diesen Dienst sehr gewissenhaft und verantwortungsvoll. Als 1980 durch einen tragischen Unfall gleich zwei Diakonissen aus dem Mutterhaus in Lübtheen verstarben, war sie sofort bereit, in der dortigen Küche auszuhelfen. Drei Monate blieb sie dort und half, den Küchenbetrieb aufrechtzuerhalten. 1999 ging Sr. Doris in den Ruhestand und zog nach Freudenberg. In dieser Zeit half sie vertretungsweise in unserem Ferienhaus auf Juist aus. Von ca. 2000 bis 2009 übernahm Sr. Doris den Dienst als Küsterin in unserer Friedenshortkirche. Trotz mancherlei körperlichen Beschwerden liebte sie auch diesen Dienst. In den letzten Jahren konnte sie immer weniger ihre Wohnung verlassen. In ihrer eigenen Art kam sie damit zurecht. Wir danken Gott, dass er sie in unsere Schwesternschaft rief und sie ihn nun von allen Leiden befreit in seiner Herrlichkeit sehen kann. Sr. Christine Killies »Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer.« Jesaja 54,10 Diakonisse Doris Altmann * 21.12.1939 in Reichenbach im Vogtland † 13.12.2025 in Freudenberg Sr. Doris wurde in Reichenbach im Vogtland geboren. Ihr Vater arbeitete als Techniker und ihre Mutter versorgte den Haushalt. Sr. Doris hatte noch einen Bruder und eine Schwester. Von 1945 bis 1953 besuchte sie die Grundschule in Reichenbach. Auf der Suche nach einer Lebensaufgabe probierte sie einige Berufe aus. Zunächst arbeitete sie als Laborantin in einem Textilveredlungsbetrieb, dann in einer Weberei, in einer Gärtnerei und als Sprechstundenhilfe bei einem Zahnarzt. Sr. Hedwig Bauer stand ihr in dieser Zeit zur Seite. Durch Sr. Hedwig bekam sie eine Stelle in der Hauswirtschaft im Altenheim der Inneren Mission in Glauchau. Der Umgang mit alten Menschen machte ihr Freude und brachte ihr Erfüllung in ihrer Lebenssituation. Aber sie wollte noch mehr lernen. So trat Sr. Doris am 31. August 1960 in die Schwesternschaft des Friedenshortes in Heiligengrabe ein. In den ersten beiden Jahren wurde sie auf verschiedenen Sta52 NACHRUF

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