Das Friedenshortwerk – Hausmagazin

In seiner Auslegung beleuchtete Christian Wagener den Brief Jeremias an die Israeliten, die sich im Exil in Baby- lon befinden. Jeremia gebe dem Volk darin zu verstehen, dass an eine Rückkehr nach Jerusalem in den nächsten Generationen nicht zu denken sei – eine niederschmet- ternde Ansage. Doch Jeremia ermutigt dazu, nicht auf das zu schauen, was war, sondern in der Gegenwart zu bestehen. »Das heißt, lasst das Trauern und wendet euch dem Leben zu, lauft nicht als wandelnder Vorwurf an Gott, an die Welt und an eure Gegenwart herum, son- dern sorgt für das Leben auf Zukunft hin und genießt die Früchte eures Tuns«, erläuterte Wagener. Jeremia stelle klar, dass es bei Gott kein einfaches Zurück geben werde, aber einen Neuanfang. »Wovon mussten Sie in den vergangenen Wochen Abschied nehmen? Zumindest von mancherlei Plänen«, fuhr Wagener fort und spannte einen Bogen zum beson- deren Geburtstag des Friedenshortes am 29. September. »Zum 130. Gründungstag und 128. Jubiläum der Schwes- ternschaft wollten wir eigentlich in Miechowitz sein. Nicht nur, um des Vergangenen zu gedenken, sondern um dem zu begegnen, was heute an diakonischer Arbeit Abb. links: Thorsten Entrop ist neuer Regionalleiter West Abb. oben: Pfr. i. E. Christian Wagener beleuchtete den Brief Jeremias an die Israeliten an diesem Ort geschieht. Es ist, wie Sie sehen, anders gekommen als geplant.« Im Rahmen der Andacht wurden zudem zwei Jubilare gewürdigt: Ein herzlicher Dank ging an Britta Köpper (Jugendhilfe) und Bernd Diezemann (Gesamtverwaltung Freudenberg) für ihren treuen Dienst im Friedenshort seit 25 Jahren. (ch)

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