Neue Perspektiven für die Führungsarbeit: Klausur in Hechingen Öhringen/Zollernalbkreis. Drei Tage kam das Leitungsteam der Region Süd im Zollernalbkreis, am Fuße der Schwäbischen Alb, zu einer Klausur zusammen. Tagungsort war das St. Luzen Bildungshaus in Hechingen – ein ehemaliges Franziskanerkloster mit einer eindrucksvollen Renaissanceanlage. Die Klausur bot bewusst Abstand vom Arbeitsalltag und Raum für strategische Themen. Im Fokus standen unter anderem das Überprüfen von Arbeitsprozessen, Schnittstellen zu anderen Arbeitsbereichen sowie der Informationsfluss in der Region Süd. Ursula Giebeler, Referentin Diakonisches Profil, begleitete die Tage professionell und sorgte mit stillen und aktiven Pausen für eine produktive Arbeitsatmosphäre. Die Mittagspause nutzten alle für eine Besichtigung der Klosterkirche und des grünen Labyrinths. Als einen Schwerpunkt stellte Ursula Giebeler das Thema »Future Skills« vor. Welche Kompetenzen braucht Führung morgen? Die Anforderungen in Beruf und Gesellschaft werden immer komplexer und verändern sich rasant. Neue Denk- und Handlungskompetenzen werden für die Leitungsebene immer bedeutender. Hier wurden als grundlegende Zukunftskompetenzen kritisches Denken, Selbst- und Kooperationskompetenz genannt. Mit dem »Future Skills Navigator« erprobte das Leitungsteam die Methode »Kata-Framework«. Dieser Ansatz hilft dabei, strategische Themen Schritt für Schritt und strukturiert zu bearbeiten. Anhand eines Beispiels aus dem Arbeitsalltag in der Region Süd analysierten die Teilnehmenden zunächst den Ist-Zustand (»Now/Problem«), auf dessen Grundlage sie dann den gewünschten Zustand beschrieben (»Definition of Awesome«). In einem dritten Schritt (»New Target Conditions«) definierten sie die Zwischenschritte, die notwendig sind, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Tamara Lumpp, Assistenz der Regionalleitung Süd Leitungsteam der Region Süd KURZ BERICHTET 29
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