Das Friedenshortwerk – Hausmagazin

Christliche Feste feiern – Orientierung im Kirchenjahr Heiligengrabe/Wittstock/Schwerin. Wie können Strukturen und Bräuche des Kirchenjahres im Alltag unserer Einrichtungen lebendig werden? Dieser Frage widmeten sich Mitarbeitende der Jugendhilfe in einer Fortbildung im Hete-Barthelmes-Saal in Heiligengrabe. An zwei Terminen nahmen jeweils 16 bis 18 Kolleginnen und Kollegen teil. Die Fortbildung wurde von Ursula Giebeler, Referentin Diakonisches Profil im Friedenshort, gestaltet. Im Mittelpunkt stand das Kirchenjahr als Orientierung für die pädagogische Arbeit. Feste und Zeiten wie Advent, Weihnachten, Ostern oder Erntedank strukturieren nicht nur das Jahr der Kirche, sie verbinden Menschen seit Jahrhunderten und eröffnen Räume für gemeinsames Erinnern, Hoffen und Feiern. In Gesprächen und praktischen Übungen tauschten die Teilnehmenden Erfahrungen aus ihren Einrichtungen aus: Wo werden Traditionen bereits gelebt? Welche Rituale sind im Alltag mit Kindern und Jugendlichen gewachsen? Wo wünschen sich Teams noch Unterstützung oder neue Ideen? Deutlich wurde, dass das Kirchenjahr Kindern und Jugendlichen mehr bieten kann als einzelne Feiertage. Seine wiederkehrende Struktur schafft Verlässlichkeit, Orientierung und gemeinsame Erlebnisse. Rituale und Feste können helfen, Lebensübergänge zu markieren, Hoffnung zu vermitteln und Gemeinschaft zu stärken. Gerade in der diakonischen Arbeit ist dies von besonderer Bedeutung. Sie lädt dazu ein, christliche Werte nicht nur zu benennen, sondern im Alltag erfahrbar zu machen: in gemeinsamen Feiern, in Momenten der Besinnung und in der Frage, was Hoffnung, Nächstenliebe und Gemeinschaft konkret im Zusammenleben bedeuten. So wurde die Fortbildung auch zu einem Raum des Austauschs und der gegenseitigen Inspiration. Viele Impulse nahmen die Teilnehmenden mit in ihre Einrichtungen, mit dem Ziel, das Kirchenjahr weiterhin bewusst zu gestalten und Kindern und Jugendlichen darin Orientierung, Halt und gemeinschaftliche Erfahrungen für ihr Leben mitzugeben. Josefine Nowotka, Fachberatung und Koordination Schwerin Das Kirchenjahr symbolisch dargestellt KURZ BERICHTET 27

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