Das Friedenshortwerk – Hausmagazin

schiedliche Anerkennungsverfahren und Leistungsmodelle vereinheitlichen sollen. »Dies ist als Reaktion auf die Forumsstudie zu verstehen, um Verbesserungen im Verfahren im Sinne der betroffenen Personen bundesweit durchzusetzen«, erläuterte Dr. Mälzer. Neben einem niederschwelligen Antragsverfahren, der individuellen Leistung und (bei strafbarer Tat) auch Pauschalleistung seien als weitere Kernpunkte das Recht auf ein Gespräch sowie eine reine Plausibilitätsprüfung wesentliche Elemente. Der Stand der bundesweiten Umsetzung ist laut Dr. Mälzer relativ weit fortgeschritten. Einige aus Sicht der Diakonie wesentliche Aspekte seien in die Richtlinien eingeflossen, unter anderem verpflichtende Informationen an die Träger/Dienstgeber über das Verfahren. Einen regen Austausch im Plenum gab es zum Aspekt, wie solche Anerkennungsleistungen gemeinnützigkeitskonform gewährt werden können. Nach bisherigen Rückmeldungen von Steuerbehörden gibt es diesbezüglich noch Klärungsbedarf. Informationen aus den Mitgliedseinrichtungen, Begegnungen mit der Friedenshort-Schwesternschaft beim gemeinsamen Abend- und Mittagessen sowie eine kurzweilige Altstadtführung mit dem Freudenberger Nachtwächter Richard Flender rundeten die Tagung ab. Zur neuen Vorsitzenden der Westkonferenz wurde Pfrn. Martina Tirre (Vorstand Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel) gewählt. Ihre Stellvertreterin ist Dagmar Nitschke (Pflegevorstand diakonis Detmold). (hs) Die Teilnehmenden mit Referentin Dr. Lena Marbacher (4. v. r.) 18 FRIEDENSHORT

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