Das Friedenshortwerk – Hausmagazin

REGION SÜD 51 Öhringen. Sabine Roth-Leiser hat am 1. September 2020 die Leitung der Psychosozialen Beratungsstelle (PSB), der Erziehungsberatungsstelle (EB) sowie der Frühen Hilfen (Familienbegleitung) übernommen. Bereits vor 28 Jahren hat sie das erste Mal »Friedenshort-Luft« geschnuppert. »Ich bin am Cappelrain schon vor meinem Studium in das Berufsleben eingestiegen – und bin geblieben, weil es mir hier gut geht«, erzählt Sabine Roth-Leiser. Von Sep- tember 1992 bis August 1993 absolvierte sie nach ihrem Abitur ein Soziales Jahr in einer Innenwohngruppe der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort auf dem Cappel- rain-Gelände in Öhringen. »Das Soziale Jahr war für mich eine Bestätigung, in diesem Bereich arbeiten zu wollen«, so Roth-Leiser. Die Erfahrung, zu den Kindern eine Bezie- hung aufzubauen und dabei auch Hürden zu nehmen, sei für sie sehr wertvoll gewesen. Im Anschluss studierte sie Psychologie in Würzburg, arbeitete während des Studiums aber immer wieder im Friedenshort. So machte sie im Rahmen des Studiums ein Praktikum in der Erziehungsberatungsstelle und war auf Honorarbasis sowohl im Bereich ambulante Hilfen/ sozialpädagogische Familienhilfe als auch in der Sucht- beratungsstelle tätig. »Der Bezug zur Praxis war mir im- mer wichtig«, betont Roth-Leiser. Nach ihrem Diplom- Abschluss im Jahr 2000 wurde sie Mitarbeiterin in der Sabine Roth-Leiser übernimmt Leitung der Beratungsstellen Von links: Pfrn. Ute Riegas-Chaikowski, Hedwig Kuhn-Staudenmaier, Götz-Tilman Hadem und Sr. Christine Killies Das Leitungskollegium der Region Süd rundete die ver- schiedenen Betrachtungsweisen mit Analogien zur Kunst ab: beispielsweise mit den Aussagen von Salvador Dali »Modelle sollten sich bemühen, dem Porträt ähnlich zu sehen« und »Hab keine Angst vor der Perfektion, du er- reichst sie nie«, die gut für die soziale Arbeit interpretier- bar sind. Aus dem Archiv der Kunstschätze der Region Süd schenkten die Leitenden zwei Abbildungen aus einer diesjährigen Kunstausstellung im Rathaus. Zum Abschluss trat kabarettistisch-humorvoll die Schau- spielerin Natasa Rikanovic auf den Plan. Als die slawi- sche Putzfrau Slavica erzählte sie von ihrer Putzkarriere, demonstrierte internationale Putzmethoden, ging auf ihre innige Besenbeziehung ein und ließ dabei direkte Parallelen zum beruflichen und privaten Werdegang von Hedwig Kuhn-Staudenmaier nicht aus. Mit diesem locker-heiteren Ausklang war die Aula frei für Small Talk bei Snacks und Getränken. Jürgen Grajer – Regionalleitung Süd

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