Das Friedenshortwerk – Hausmagazin

REGION SÜD 50 Hedwig Kuhn-Staudenmaier mit ihrem Ehemann stelle im Hohenlohekreis. Mit Empathie, Fachlichkeit und Verbundenheit zum Werk habe sie die Arbeitsfelder maßgeblich weiterentwickelt und tragfähig im Hohen- lohekreis vernetzt: »Auch ihre Nachfolge haben Sie ver- antwortlich geregelt und die Kollegin Sabine Roth-Lei- ser an die Funktion heran- geführt und eingearbeitet.« Für die Loyalität zum Werk und das enorme Engage- ment bedankten sich die Geschäftsführenden bei Frau Kuhn-Staudenmaier und überreichten einige Geschenke. Die Dezernentin für Fami- lie, Bildung und Gesundheit des Landratsamtes Hohen- lohekreis, Ursula Mühleck, freute sich sehr, ein Gruß- wort des Landkreises zu überbringen. Sie erinnerte an ihre erste Begegnung mit Hedwig Kuhn-Staudenmaier, als es um die Finanzierung der Substitutionsbegleitung in der Suchtberatungsstelle ging. »Sie haben sich nach- drücklich und mit großer Fachlichkeit für die Belange von suchterkrankten Klienten eingesetzt«, so die Dezernentin. Als besondere Ehrung überreichte ihr Ursula Mühleck die Bürgermedaille in Silber des Hohenlohekreises. Dies als Dank und Anerkennung für die lange ehrenamtliche Tätigkeit in der Jugendarbeit und im Vorstand des Kreis- jugendringes. Den Aspekt Frauen in Leitungspositionen unterstrich Dekanin Sabine Waldmann in ihrem Grußwort. Obwohl die Phase des gemeinsamen Weges nicht allzu lang ge- wesen sei, hätten die Begegnungen doch eindrückliche Spuren hinterlassen. Die Dekanin hob hervor, dass vom Friedenshort eine wohltuende, von christlich-diakoni- scher Mitmenschlichkeit getragene Atmosphäre aus- gehe. Die gemeinsam ge- tragene Verantwortung von Kirchengemeinde und Dia- konie im Zusammenwirken mit den öffentlichen Trägern sei gerade in der Unter- stützung von suchtgefähr- deten und suchterkrankten Menschen deutlich wahr- nehmbar: »Sie haben die- sen Anspruch mit all Ihren persönlichen und fachlichen Kompetenzen und in christ- licher Überzeugung leiden- schaftlich verkörpert.« ­ Als symbolische Geste überreichte Dekanin Waldmann einen Rosenstock. Als abschließende Rednerin ließ Hedwig Kuhn-Stauden- maier ihren beruflichen Werdegang Revue passieren. Sie erinnerte an die zahlreichen Weggefährtinnen und Weg- gefährten bei den beruflichen Etappen: »Es war stets das Arbeiten im Team, was gelingende Entwicklungen und Konzepte hat entstehen lassen.« Die Entscheidung für den etwas vorgezogenen Ruhestand bedeute nun »Schritthalten mit ihrem Ehemann«, der den Ruhestand bereits genieße. Ein ehrenamtliches Mitmischen schloss Kuhn-Staudenmaier aber nicht grundsätzlich aus.

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