Das Friedenshortwerk – Hausmagazin

erhielten die Produzentinnen Ulla Lehmann und Andrea Roggon (AMA-Film) den VFF-Dokumentarfilm-Produktionspreis 2025. In der Jury-Begründung heißt es dazu: »Andrea Roggon und Ulla Lehmann haben sich auf diese Reise mit ungewissem Ausgang eingelassen, beträchtliche Eigenmittel von AMA-Film investiert und es Regisseur Stefan Sick ermöglicht, vier treffsicher ausgewählte Mädchen aus schwierigem familiärem Umfeld zwei Jahre lang in einer Jugendhilfe-Einrichtung zu begleiten. Im Alltag ihrer Wohngruppe, in Krisen- und Konfliktsituationen, in Hoffnung und Enttäuschung ist Sicks Kamera einfühlsam, dicht, aber immer respektvoll, lässt uns mitfühlen und mit hoffen, liest in den jungen Gesichtern und verdichtet ›Das fast normale Leben‹ der Mädchen zu einem emotional berührenden Stück dokumentarischen Kinos.« Bei der Vorführung im Öhringer SCALA-Kino im Mai 2025 für Friedenshort-Mitarbeitende sowie geladene Gäste (unter anderem aus Jugendämtern) gab es ebenfalls einhelliges Lob für eine überaus authentische Vermittlung der Herausforderungen in einer intensivpädagogischen Wohngruppe. Jürgen Grajer, bis Ende letzten Jahres Regionalleiter der Region Süd und von Anbeginn Unterstützer des Filmprojekts, dankte stellvertretend dem Filmteam für die gelungene Produktion, aber auch dem Wohngruppenteam für die Bereitschaft, sich für einen so langen Zeitraum auf die Dreharbeiten einzulassen. Begeistert von der Umsetzung zeigten sich auch Pfrn. Ute Riegas-Chaikowski und Götz-Tilman Hadem als Friedenshort-Geschäftsführung. Eine Publikumsstimme fasste das vielstimmige Lob treffend zusammen: »Alle, die in der stationären Jugendhilfe arbeiten möchten, sollten unbedingt diesen Film sehen!« (hs) Jürgen Grajer (li.), bis 31.12.24 Regionalleiter der Region Süd, bedankt sich bei Filmemacher Stefan Sick sowie Ulla Lehmann und Andrea Roggon (AMA-Film) für den gelungenen Film REGION SÜD 35

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