Das Friedenshortwerk – Hausmagazin
Statt Ruhestand ein Neuanfang: Neue Erfahrungen trotz viel Erfahrung Tostedt. Meine Zeit im Friedenshort begann im April 2023. Eigentlich war mein Mitwirken im Leitungsteam der Einrichtung Tostedt länger geplant, als es schluss - endlich gekommen ist ... Aber nun von vorne: Mein Name ist Karlheinz Kämpker, ich bin 61 Jahre alt. Bis vor Kurzem war ich Fachberater und Koordinator sowie pädagogischer Mitarbeiter in den ambulanten Hilfen der Einrichtung Tostedt. Diese zweite Tätigkeit übe ich weiterhin aus. Eigentlich begann meine »Geschichte« mit dem Friedens- hort schon im September 1991. Bei meiner damaligen Be - werbung (ich arbeitete im Allgemeinen Sozialen Dienst in Hamburg) haben wir aber noch nicht zueinander ge - funden…Nach 30 Jahren ergab sich nun eine neue Ge - legenheit! Ich hatte 25 Jahre als Leiter der Schulden - beratungsstelle des Diakonischen Werkes im Landkreis Harburg gearbeitet und plante eigentlich, im Anschluss in den Ruhestand zu gehen. Meine bisherigen Erfah - rungen führten mich letztlich zum Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) eines kommunalen Jugendamtes. Die Arbeit im ASD empfand ich als extrem wichtig und sah die Her - ausforderungen junger Mitarbeitender der Sozialen Arbeit, die mit ungenügenden Rahmenbedingungen konfrontiert waren. Als Kollege mit großer Berufserfahrung wollte ich dort meine letzten Berufsjahre verbringen. Mein Wunsch nach einem Anstellungsträger mit christ - lichem Menschenbild wurde jedoch immer stärker. So bewarb ich mich bei der Ev. Jugendhilfe Friedenshort in Tostedt für den ambulanten Bereich und erhielt die Chance, auch als Fachberater und Koordinator zu arbei - ten. Der herzliche Empfang und die zugewandte Art schon beim ersten Vorstellungsgespräch überzeugten mich sofort und so begann ich am 3. April 2023 meine neue Tätigkeit. Zuvor war ich noch gefragt worden, ob ich mir auch die Tätigkeit als Fachberater/Koordinator vorstellen könne und wurde für eine Vorstellung in die Leitungsrunde eingeladen. Auch hier gefielen mir die ausgeprägte Willkommenskultur, das Interesse an mei - ner Person und die Bereitschaft, alle meine Fragen zu beantworten. Ich bekam die Zusage für eine aufgeteilte Stelle: 50 Prozent Leitungsfunktion, 50 Prozent Arbeit in den Ambulanten Hilfen. Mein erster Arbeitstag ver - lief herzlich und ich fühlte mich gut aufgenommen. Es war ein gutes Gefühl, gewechselt zu haben und beim Einrichtungsleiterin Claudia Warnke begrüßt Karlheinz Kämpker im Leitungsteam REGION NORD 42
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