Das Friedenshortwerk – Hausmagazin
INDIEN-PROJEKT SHANTI 19 Die Regierungspolitik und das Management hinsicht- lich der Covid-19-Pandemie könnten besser sein. Der völlige Lockdown im Frühjahr konnte die Millionen von Arbeitern aus den Slums nicht stoppen. Es war wie eine Bombenexplosion, als die Millionen Menschen die Städte verließen. Ohne es zu wissen, trugen sie das Virus nach Hause in ihre Dörfer. Heute sind 40 Prozent der indischen Bevölkerung mit dem Coronavirus infiziert. Viele arme Menschen sind dadurch sehr schwach und bekommen neue Infektionen wie Typhus oder das Dengue-Fieber. Bei uns in der Emmanuel-Kirche und der sozialen Arbeit waren bislang nur wenige Menschen betroffen. Vier er - krankte Pastoren wurden in ein Krankenhaus eingeliefert, Gott sei Dank haben sie überlebt. Nur wenige Menschen aus den Kirchen waren infiziert, sie haben es ebenfalls gut überstanden. Wir hatten sechs Monate lang keinen Gottesdienst. Seit dem 1. Oktober ist es uns erlaubt, wie- der einen Sonntagsgottesdienst zu halten, jedoch mit allen notwendigen Vorkehrungen wie Abstand, Masken und Desinfektionsmittel. Durch die Hilfe des Friedenshor- tes haben wir viele »Awareness Camps« mit den Pastoren Dank für alle Hilfe – die Herausforderungen bestehen weiter Desinfektionstunnel am Eingang zum Gelände in Tamaram Wie bereits im letzten Magazin berichtet, ist Indien auf dramatische Weise vom Coronavirus betroffen. Bischof Jeevan Roy Komanapalli von unserem Partnerschaftsprojekt »Shanti« dankt sehr für Ihre bisherige Unterstützung! Zunächst hatte die indische Regierung christlichen Hilfsorganisationen Hürden aufgebaut und den Banken untersagt, Gelder freizugeben. Un- sere indischen Freunde sind sehr erleichtert, dass dies mittlerweile möglich ist. Mitte November erreichte uns sein Bericht:
RkJQdWJsaXNoZXIy NjQ3NDQ=