Das Friedenshortwerk – Hausmagazin

AUS DEN REGIONEN 40 Heiligengrabe. Das Leben in der Einrichtung Heiligen- grabe war bis zum Jahr 2017 geprägt von den hier leben- den Diakonissen. Liebevoll und engagiert haben sie An- dachten am Morgen, am Freitag zum »Wochenschluss«, bei vielen Festen oder auch bei der Mitarbeiterweih- nachtsfeier gehalten. Als klar war, dass die Schwestern von Heiligengrabe nach Freudenberg ziehen, war es Be- wohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeitenden ein Anliegen, das »geistliche Leben« in einer angemes- senen Form zu erhalten. Seitdem gibt es die Monatsan- dachten, die von Mitarbeitenden und auch von Bewoh- nerinnen und Bewohnern gestaltet werden. Andachten bei Festen, Teamsitzungen und anderen Anlässen gibt es ebenfalls weiterhin. Das Vorbereiten einer Andacht ist aufwendig und es gibt vieles zu bedenken. Daher lag es nahe, einen Workshop anzubieten, und so setzten sich sieben Mitarbeitende am 23. und 24. Juni 2020 mit dem Thema auseinander. Natürlich beginnt so ein Workshop mit einer Andacht, welche die Mitarbeitenden auf das Thema »Priestertum aller Gläubigen« einstimmte. Im weiteren Verlauf des Ta- ges stellten die Referenten Carmen Lübke, Jana Kowalka und Stephan Drüen verschiedene Übersetzungen der Bibel sowie Bibelserver, Andachts- und Liederbücher vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren zudem et- was über den Aufbau und die Methoden einer Andacht, erhielten Tipps für das Reden und Verhalten bei einer An- dacht und lernten den Umgang mit Beamer, Mikrofon und Co. Das Gelernte konnten sie im Anschluss bei der praktischen Übung einer Spontanrede anwenden. Der zweite Tag begann mit einer Andacht zum Thema: »Gottes Wort aufnehmen und wirken lassen« in Bezug auf die Bibelstelle aus der Offenbarung 10,10: »Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang es. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich’s gegessen hatte, war es mir bitter im Magen.« Dieser Gedanke wurde mit einer essbaren Marzipan-Bibel sinn- lich nachspürbar. Weiter ging es mit dem Kirchenjahr und der Aufgabe, eine Andacht von 10 bis 15 Minuten zu verfassen. Dafür hatten die Kollegen zwei Stunden Zeit, viel Literatur und die Referenten zur Unterstützung. Es waren gesegnete Tage und jeder konnte etwas für sich mitnehmen. Wir, die Referenten, bedanken uns für die in- teressante, kreative, konstruktive und lebendige Zeit und wünschen den Teilnehmenden Gottes Segen für den wei- teren Glaubensweg. Stephan Drüen – Einrichtungsleitung Heiligengrabe Workshop »Andachten gestalten«

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