Das Friedenshortwerk – Hausmagazin
KURZ BERICHTET 24 Freudenberg. Er hat ein großes Herz und kreative Ideen. Der Freudenberger Möbelkünstler Sascha Wrischnig ist während der Lockdown-Phase an den Friedenshort herangetreten mit der Idee, durch Verkauf seiner Expo- nate Kindern und Jugendlichen eine Freude zu berei- ten. »Wir haben ja selbst zuhause hautnah gemerkt, was es für Kinder heißt, wenn es weder Schule noch Verein noch Treffen mit Freunden noch sonst etwas gibt«, er - zählt der Familienvater. Da seine Tochter in ihrer Klasse eine Freundin hat, die in einer Friedenshort-Wohngruppe lebt, entstand die Idee, den Wohngruppen in Siegen und Freudenberg etwas Gutes zu tun. »Sagt mir besondere Wünsche und ich strenge mich an, diese zu erfüllen«, so lautete die Botschaft des Künstlers. Und damit das klappt, bedient er seine Kontakte auf allen Kanälen, vornehmlich Alte Möbel sollen für Freude bei jungen Menschen sorgen auf Facebook, Instagram oder Ebay-Kleinanzeigen, um seine Unikate an den Mann oder die Frau zu bringen. Zu- sätzlich hat er durch einen »guten Draht« zum Technik museum in Freudenberg die Möglichkeit bekommen, etliche seiner Stücke in einem großen Raum auszustel- len. Das Museum ist derzeit aufgrund der Corona-Auf- lagen geschlossen. »So kann ich die Sachen interessier- ten Menschen auch tatsächlich zeigen und nicht nur auf Fotos«, freut sich Wrischnig über diese Möglichkeit und den eigenen Schlüssel, um dies unkompliziert zu hand- haben. Auch Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke zeigte sich von der Idee sehr angetan, hier beim Besichtigungstermin mit dem Künstler (li.) und Friedhelm Geldsetzer vom Vorstand des Technikmuseums
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