Das Friedenshortwerk – Hausmagazin
Streichertrio im Friedenshort Freudenberg. Im weiten Rund vor dem Mutterhaus des Friedenshortes auf Abstand gestellte Stühle, Decken gegen die trotz Sonnenschein frisch wehende »Kalte Sophie« – das waren die Rahmenbedingungen, um Mit- te Mai klassischer Musik zu lauschen. Drei Ensemblemit- glieder der Philharmonie Südwestfalen waren zu Gast, um musikalische Freude zu bringen. Derzeit verwirklicht das Orchester die schöne Idee, Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet mit kleinen Auftritten zu erfreuen. Bei der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort kam nicht nur der Pflegewohnbereich in den Hörgenuss, auch die Haus - gemeinschaft aus Diakonissen und den weiteren Be- wohnerinnen und Bewohnern hatte sich zahlreich zum Open-Air-Konzert begeben. Hierzu begrüßte Pfr. i. E. Christian Wagener Elisabeth Lappe (Viola), Werner Ste- phan (Violoncello) und Sangmin Park (Violine, 3. Konzert- meister der Philharmonie). Zum Auftakt spielte das Trio Auszüge aus den so ge- nannten Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach. Das Mitte des 18. Jahrhunderts entstandene Werk ist eigentlich für Klavier geschrieben und vereint fran- zösische, italienische und deutsche Traditionen. In spä- terer Zeit gab es jedoch etliche Bearbeitungen anderer Komponisten, auch speziell für ein Streichertrio. Fein auf- einander abgestimmt, mit wechselnden Einsätzen, über- zeugten die Musiker mit hoher Spielkunst. Im zweiten Teil des rund halbstündigen Auftritts brachte das Trio einige kurze Mozart-Stücke zu Gehör. Und gerne erfüllten die Gäste den Wunsch nach einer Zugabe. »Sie haben uns einen wirklichen Musikgenuss beschert«, verabschiedete Öffentlichkeitsreferent Henning Siebel die Gäste: »Auch wenn momentan ein Virus unser Leben sehr beherrscht und vorübergehend einschränkt – die Freude an der Musik ist etwas, das bleibt!« (hs) Elisabeth Lappe (Viola), Werner Stephan (Violoncello) und Sangmin Park (Violine, 3. Konzertmeister der Philharmonie) (v. r.) KURZ BERICHTET 23
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