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(c) Grafik: ahmet / Adobe Stock

Aktuelle Informationen zum Thema Corona-Virus und Jugendhilfe-Einrichtungen des Friedenshortes

Hier finden Sie laufend aktualisierte Informationen zu unseren bundesweiten Jugendhilfe-Einrichtungen und deren Angebotsstruktur mit Blick auf Maßgaben in der gegenwärtigen Corona-Pandemie.

Auch für uns als sozial-diakonisches Werk ist der Umgang mit der Corona-Pandemie eine große Herausforderung. Wir haben einerseits einen gesetzlichen Auftrag als Erbringer von Leistungen nach dem SGB VIII zu erfüllen und anderseits größtmöglichen Schutz zu gewähren und Verantwortung zu übernehmen mit Blick auf die von uns betreuten Kinder und Jugendlichen und unsere Mitarbeitenden. Nachfolgend finden Sie stets aktuelle Informationen, sortiert nach unseren bundesweiten Einrichtungen.

Bitte beachten Sie, dass sich die Informationen aufgrund des dynamischen Geschehens kurzfristig ändern können! Alle getroffenen Maßnahmen sind stets in enger Abstimmung bzw. auf Veranlassung der jeweils zuständigen Behörden erfolgt!

Letztes Update für die nachfolgenden Inhalte: 30.3.2020, 15:30 Uhr

Überregionale Informationen zu unseren Jugendhilfe-Einrichtungen mit Blick auf (Außen)Kontakte

  • Besuche von außen müssen unterbleiben und sind nur im begründeten Außnahmefall möglich
  • Besucher mit Erkältungssymptomen und Besucher, die sich in letzter Zeit in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen der Einrichtung generell fernbleiben
  • Gründliches Händewaschen nach der 30-Sekunden-Regel ist vor und nach dem Besuch obligatorisch
  • Alle Besucher müssen sich mit Namen und Anschrift registrieren, um bei Bedarf nachverfolgbar zu sein
  • Die betreuten Kinder und Jugendlichen sollten möglichst auch keine externen Besuche machen, hier wird aus pädagogischer Sicht im Einzelfall entschieden, was zulässig ist.
  • Wochenendkontakte in die Herkunftsfamilie sind bis auf Weiteres nicht möglich, nur im begründeten Außnahmefall
  • Entlassungen aus der Gruppe erfolgen nur, wenn diese bereits fix vereinbart waren. Alle anderen werden zurückgestellt.
  • Ferienmaßnahmen werden zunächst bis Ende der Osterferien abgesagt
  • Mitarbeitende, die aus einem Risiko-Gebiet zurückkehren, haben ein 14-tägiges Betretungsverbot ihrer Einrichtung, unabhängig von Krankheitssymptomen

Region Süd

Für Stadt- und Landkreis Heilbronn, Landkreis Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis gilt:

  • Alle stationären Angebote bleiben geöffnet.
  • Die Betreuung in den Tagesgruppen bleibt bestehen. Der Kontakt zu den Familien, die aus Sorge vor einer Ansteckung ihre Kinder momentan zuhause belassen, wird über eine regelmäßige telefonische Beratung sichergestellt.

Ambulante Arbeitsfelder

  • Die Betreuung in den ambulanten Arbeitsfeldern wird durchgängig auf telefonische Kontakte und Beratung reduziert.

Tiele-Winckler-Schule

  • Die Tiele-Winckler-Schule in Öhringen unterliegt der für ganz Baden-Württemberg angeordneten Schulschließung. Die Schule bleibt ab Dienstag, 17. März, bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Eine Notfallbetreuung ist eingerichtet.
  • Während der landesweiten Schulschließung können die Schulpsychologischen Beratungsstellen weiterhin per Telefon oder E-Mail kontaktiert werden, weitere Infos und Kontaktdaten finden Sie hier.

Erziehungs- und Suchtberatungsstelle Hohenlohekreis

  • Aufgrund der stark steigenden Zunahme von Corona-Infektionen im Hohenlohekreis haben wir uns dazu entschlossen, den Betrieb in der Erziehungs- und Suchtberatungsstelle bis voraussichtlich 19. April 2020 einzuschränken.
  • Erziehungsberatungsstelle: Die offenen Sprechstunden dienstags von 17.00 bis 19.00 Uhr und donnerstags von 9.00 bis 12 Uhr werden eingestellt. Telefonberatung bieten wir werktags von 8.30 bis 17:00 Uhr an und klären weitere Beratungsmöglichkeiten.
  • Suchtberatungsstelle: Alle Gruppenangebote und die offene Drogensprechstunde fallen aus. Telefonische Beratungen sind weiterhin möglich

Region West

Einrichtung Dorsten
  • Nach aktuellem Stand bleiben alle stationären und teilstationären Jugendhilfe-Angebote in der Einrichtung Dorsten aufrecht erhalten.
  • Ambulante Hilfen:
  • Die persönlichen Kontakte im Rahmen der ambulanten Hilfen werden auf das Notwendigste reduziert. Die Hilfe wird durch intensive telefonische Kontakt mit den Familien aufrechterhalten (evtl. auch Videokontakte über soziale Medien). Bei notwenigen persönlichen Kontakten ist zu prüfen, an welchem Ort diese stattfinden können, z.B. ein Treffen unter freiem Himmel. Die im Rahmen von Kinderschutz notwendigen Kontrollen und Auflagen werden weiterhin sichergestellt.

Einrichtung Altenkirchen

Ambulante Hilfen:

  • Die persönlichen Kontakte im Rahmen der ambulanten Hilfen werden auf das Notwendigste reduziert. Die Hilfe wird durch intensive telefonische Kontakte mit den Familien aufrechterhalten. In Fällen von Kindeswohlgefährdung wird im Einzelfall geprüft inwieweit auch weiterhin der Kindesschutz sichergestellt werden kann.

Begleiteter Umgang:

  • Alle begleiteten Umgangskontakte werden abgesagt und verschoben. Sollte im Einzelfall dieses pädagogisch nicht vertretbar sein, wird individuell nach Lösungen gesucht.

Soziale Gruppenarbeit:

  • Die Soziale Gruppenarbeit findet so lange nicht statt, wie die Schulen geschlossen sind. Stattdessen wird es intensive telefonische Kontakte zu den Eltern geben.

Tagesgruppen:

  • Die Tagesgruppen sind seit Mittwoch (18.03.) geschlossen. Die Mitarbeitenden werden auch hier äquivalent zu den ambulanten Hilfen einen intensiven telefonischen Kontakt zu den Eltern pflegen. Im Bedarfsfall (und sofern die gesetzliche Lage das noch erlaubt) können einzelne Kinder trotzdem betreut werden, wenn dieses aus Gründen des Kindesschutzes zwingend erforderlich wird

Stationäre Gruppen:

  • Alle stationären Jugendhilfe-Angebote in der Einrichtung Altenkirchen (WG Wickie, ION Wissen, JWG´s) werden aufrecht erhalten.

Einrichtung Freudenberg/Siegen
  • Ambulante Hilfen

    Die persönlichen Kontakte im Rahmen der ambulanten Hilfen werden auf das Notwendigste reduziert. Die Hilfe wird durch intensive telefonische Kontakt mit den Familien aufrechterhalten (evtl. auch Videokontakte über soziale Medien). Bei notwenigen persönlichen Kontakten ist zu prüfen, an welchem Ort diese stattfinden können, z.B. ein Treffen unter freiem Himmel.

    Die im Rahmen von Kinderschutz notwendigen Kontrollen und Auflagen werden weiterhin sichergestellt.

  • Tagesgruppen

    Die Tagesgruppen bleiben geschlossen. Es wurde überprüft, ob ein Bedarf an Einzelbetreuungen besteht. Die Mitarbeitenden halten telefonisch Kontakt zu den Familien und beraten diese in der für alle belastenden Situation.

  • Erziehungshilfe und Jugendarbeit (EJA)

    Alle EJA-Gruppen im Stadtgebiet Siegen bleiben geschlossen. Sie sind Bestandteil der jeweiligen Jugendtreffs, die ebenfalls geschlossen sind. Die Mitarbeitenden stehen den Familien für Telefonate zur Verfügung. Ebenso ist eine Betreuung im Bedarfsfall möglich.

  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit

    Die SPGA-Gruppen in Freudenberg und Kreuztal bleiben geschlossen.

  • Erziehungshilfe und Schule (ErLe)

    Dieses Angebot findet im Schulalltag statt, so dass es mit Schließen der Grundschulen nicht mehr durchgeführt werden kann.

  • Begleitete Umgangskontakte

    Alle begleiteten Umgangskontakte zwischen Kindern und ihren Eltern werden abgesagt und auf einen neuen Termin verschoben. Sollte dies nicht möglich oder pädagogisch nicht vertretbar sein, finden die Kontakte nicht in geschlossenen Räumen, sondern an der frischen Luft sattfinden.

  • Sozialpädagogisch betreutes Wohnen / Jugendwohngemeinschaften

    Die jungen Menschen werden in den betreuten Wohnformen weiterhin unterstützt und betreut, wobei hier die Kontakte vorwiegend durch Telefonate und Treffen im Freien stattfinden sollen. Besuche und Übernachtungen von Freunden und Bekannten in den JWGs werden untersagt.

  • Stationäre Jugendhilfe

    Die stationären Wohngruppen müssen aufrecht erhalten werden, es gibt strenge kontaktreduzierende Maßnahmen 

  • Erziehungsberatungsstelle
    Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern in Siegen ist weiterhin zu den Öffnungszeiten telefonisch erreichbar. Ratsuchende haben die Möglichkeit, unter 0271/7030880 einen Termin für eine Telefonberatung zu vereinbaren. Weitere Infos finden Sie hier.


Einrichtung Lüdenscheid

Ambulante Hilfen:

  • Die persönlichen Kontakte im Rahmen der ambulanten Hilfen werden auf das Notwendigste reduziert. Die Hilfe wird durch intensive telefonische Kontakte mit den Familien aufrechterhalten. In Fällen von Kindeswohlgefährdung wird im Einzelfall geprüft, inwieweit auch weiterhin der Kindesschutz sichergestellt werden kann.

Tagesgruppen:

  • Die Tagesgruppen in Plettenberg und Lüdenscheid sind seit dem 18.03.2020 geschlossen. Die Mitarbeiter sind vor Ort, werden aber keine Kinder betreuen, auch nicht in Form einer Notgruppe. Dies betrifft auch die neue Gruppe Filou+. Die Mitarbeiter sind für die Eltern telefonisch erreichbar und auch weiterhin Ansprechpartner.

5-Tage-Gruppe:

  • Die 5-Tage-Gruppe wird weiterhin geöffnet bleiben und ist nun bis auf Weiteres in eine 7-Tage-Gruppe umgewandelt. Somit sind derzeit keine Wochenendekontakte nach Hause möglich. Besuche sind untersagt und die Kinder / Jugendlichen der Gruppe halten sich in der Gruppe, bzw. dem eigenen Gelände auf.

Jugendwohngemeinschaften/Sozialpäd. Betreutes Wohnen

  • Die JWG und das SBW bleiben bestehen. Hier versuchen die Mitarbeitenden persönliche Kontakte zu vermeiden halten bei einem unabdingbaren Besuch die bekannten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen ein. Die Betreuten sind angeleitet, keinen Gesuch zu empfangen und werden in der Einhaltung von Infektionsschutz unterstützt.

 

Region Nord

Einrichtung Tostedt
  • Aufgrund eines aktuellen Erlasses des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie sind die Tagesgruppen (§ 32 SGB VIII) in der Einrichtung Tostedt ab 18.3. geschlossen.
  • Die Soziale Gruppenarbeit Buxtehude ist ebenfalls ab sofort geschlossen
  • Die stationären Jugendhilfe-Maßnahmen sind von der Schließung nicht betroffen
  • Aufgrund eines aktuellen Behördenerlasses bleibt die Jugendwerkstatt KOMM ab 20.3.2020 geschlossen
Einrichtung Northeim
  • Aufgrund eines aktuellen Erlasses des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie sind die Tagesgruppen (§ 32 SGB VIII) ab 18.3. geschlossen
  • Die Soziale Gruppenarbeit Uslar/Wiensen ist daher ab sofort geschlossen
  • Die stationären Jugendhilfe-Maßnahmen sind von der Schließung nicht betroffen

Region Ost

Einrichtung Schwerin
  • Nach aktuellem Stand bleiben alle stationären Jugendhilfe-Angebote in der Einrichtung Schwerin bis auf Weiteres aufrecht erhalten.
  • Besuchskontakte nach Hause sind bis auf Weiteres nicht möglich
  • Entlassungen aus der Gruppe werden ausgesetzt, es sei denn, sie waren bereits fest terminiert und der Ort der Rückführung ist geeignet und infektionsfrei
Einrichtung Heiligengrabe/Wittstock
  • Nach aktuellem Stand bleiben alle Jugendhilfe-Angebote in der Einrichtung Heiligengrabe/Wittstock bis auf Weiteres aufrecht erhalten.
  • Die 5-Tage-Gruppe in Wittstock wurde in eine 7-Tage-Gruppe umgewandelt, um die Außenkontakte der betreuten Kinder und Jugendlichen zu minimieren und besser kontrollieren zu können
  • Besuchskontakte nach Hause sind bis auf Weiteres nicht möglich
  • Entlassungen aus der Gruppe werden ausgesetzt, es sei denn, sie waren bereits fest terminiert und der Ort der Rückführung ist geeignet und infektionsfrei
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