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29.04.2019 15:33 Alter: 28 Tag(e)

Der Friedenshort auf der BUGA 2019

Kategorie: Evangelische Jugendhilfe Friedenshort

VON: CHRISTINA HOHMANN

Ob musikalische Abendandacht, Mitmach-Aktion oder Ausstellung – für jeden ist etwas dabei.

Ausschnitt aus dem Infoflyer zur BUGA-Teilnahme, © Grafiken: vecteezy.com // Foto links: Die Ausstellung zeigt die Holz-Stelen, die im Projekt „Herberge“ entstanden sind, hier zwei Beispiele.

Ausschnitt aus dem Infoflyer zur BUGA-Teilnahme, © Grafiken: vecteezy.com // Foto links: Die Ausstellung zeigt die Holz-Stelen, die im Projekt „Herberge“ entstanden sind, hier zwei Beispiele.

Heilbronn. „Leben schmecken“ lautet das Motto, unter dem sich die Kirchen an der Bundesgartenschau 2019 (BUGA) in Heilbronn beteiligen. Auch die Region Süd der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort ist mit drei unterschiedlichen Aktionen dabei. Los ging es am Mittwoch, den 24. April, um 18 Uhr mit einer musikalischen Abendandacht, die Friedenshort-Mitarbeiterin Hedwig Gerster gehalten hat.

Passend zum Thema „Leben schmecken“ dreht sich zudem bei einer Mitmach-Aktion alles um den Honig und die fleißigen Bienen. Jung und Alt sind herzlich dazu eingeladen, aus einfachen Materialien Bienen- und Insektenhotels zu bauen. Dies ist an vier Dienstagen von jeweils 15 bis 17 Uhr möglich, und zwar am 30. April, 14. Mai, 9. Juli und 23. Juli. Veranstaltungsort ist der Kirchengarten, der Ort der Kirche auf der BUGA. Jeder Teilnehmende kann das selbst gebaute Bienenhotel im Anschluss mit nach Hause nehmen. 

Darüber hinaus gibt es vom 13. Juni bis 20. Juni (Weltflüchtlingstag) eine Ausstellung von künstlerisch gestalteten Holzstelen, die im Projekt „Herberge“ entstanden sind. Im Frühjahr 2018 hatten junge geflüchtete Menschen, die in der Friedenshort-Wohngruppe Löwenstein betreut wurden, diese Stelen unter Anleitung des Künstlers Paul Berno Zwosta kreiert. Ausgangspunkt für das Projekt waren die Bedürfnisse und Sehnsüchte der Kinder und Jugendlichen, die auf dem Friedenshort-Gelände Cappelrain in Öhringen leben. Sicherheit und Geborgenheit und darüber hinaus vielleicht ein Stück Heimat, wo Vertrautheit entsteht – dafür soll der Cappelrain Herberge sein. Die Besucher und Besucherinnen dürfen gespannt darauf sein, wie die Jugendlichen ihre Vorstellungen von einer „Herberge“ in Formen, Farben und Muster übersetzt haben.