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13.04.2018 14:49 Alter: 93 Tag(e)

Fachveranstaltung zum Bundesteilhabegesetz (BTHG) in Neuruppin

Kategorie: Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort

VON: SPRECHERRAT DER PSAG IM LK OSTPRIGNITZ-RUPPIN

BTGH Experte Michael Conty spricht vor 50 Besuchern

Die Vertreter der PSAG diskutieren mit BTHG Experte Michal Conty und Andreas Liedtke, Leiter des Amtes für Familie und Soziales im Landkreis OPR über die konkrete Umsetzung der gesetzlichen Grundlage. Auf dem Bild v.l.n.r. Georg Stolpmann, Stephan Drüen, Michael Conty, Andreas Liedtke. Arne Breder fehlt auf dem Bild.

Die Vertreter der PSAG diskutieren mit BTHG Experte Michal Conty und Andreas Liedtke, Leiter des Amtes für Familie und Soziales im Landkreis OPR über die konkrete Umsetzung der gesetzlichen Grundlage. Auf dem Bild v.l.n.r. Georg Stolpmann, Stephan Drüen, Michael Conty, Andreas Liedtke. Arne Breder fehlt auf dem Bild.

Ostprignitz-Ruppin. Am 10. April hatte der Sprecherrat der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin Michael Conty, BTHG Experte der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, nach Neuruppin zu einer Fachveranstaltung zum BTHG eingeladen. Er sprach vor ca. 50 Vertretern von Einrichtungen und Diensten sowie Werkstätten der Eingliederungshilfe sowie Leistungsträgern aus Ostprignitz – Ruppin und dem Havelland zum BTHG. Zum Sprecherrat der PSAG gehören neben Stephan Drüen, Einrichtungsleiter der Einrichtung Heiligengrabe der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort und Georg Stolpmann – Leitung Lebensräume gGmbH auch Arne Breder, Einrichtungsleiter des OPR-Havelland-Verbundes Dreibrück.

Andreas Liedtke, Leiter des Amtes für Familie und Soziales im Landkreis OPR, gab zunächst einen kleinen Einblick in den Stand der Umsetzung des BTHG im Landkreis. Anschließend führte Michael Conty in die gesetzlichen Bestimmungen ein hinsichtlich der Leistungen, die Menschen mit Behinderungen in Anspruch nehmen können. Er stellte das Gesamtplanverfahren vor, welches seit 01.01.2018 in Kraft getreten ist und die weiteren Reformschritte, die bis zum 01.01.2020 folgen werden. Die Aufgaben für Leistungsträger und -erbringer wurden benannt und diskutiert. Viele Fragen konnte Conty mit Beispielen aus seinem Wirkungsfeld in Nordrhein – Westfalen beantworten. Dabei wurde immer wieder deutlich: das BTHG gibt den gesetzlichen Rahmen vor. Die Umsetzung muss neben Vorgaben durch das Land vor Ort selbst gestaltet werden.

Worum es geht, ist den Akteuren bereits bekannt, doch nun kommt es vor allem darauf an, wie es gemeinsam zu gestalten ist. Andreas Liedtke schlug vor, in den nächsten Wochen schrittweise Arbeitsgruppen zur gemeinsamen Erarbeitung der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes zu installieren. Diese Gruppe wird aus Vertretern des Leistungsträgers, der Leistungserbringer und zukünftigen Leistungsberechtigten bestehen.