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Winfried Kretschmann

Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg

Die Evangelische Jugendhilfe Friedenshort GmbH – Heimat für Heimatlose – feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Zu diesem besonderen Jubiläum gratuliere  ich den Verantwortlichen, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Unterstützern der Jugendhilfe sehr herzlich.

Kein Kind ist wie das andere. Bedarfsgerechte Hilfe und Unterstützung in verschiedenen Lebenssituationen haben deshalb in den baden-württembergischen Einrichtungen der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort in den Landkreisen Heilbronn, Hohenlohekreis, Main-Tauber-Kreis, Schwäbisch Hall und der Stadt Heilbronn einen hohen Stellenwert. Ambulante Hilfen, betreutes Wohnen, Tages- und Wohngruppen, eine Schule für Erziehungshilfe oder die Jugendberufshilfe gehören unter anderem zum differenzierten Leistungsangebot für Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörige. Hierbei kommen nicht nur die breiten pädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Kenntnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Geltung, sondern auch die christlich-diakonische Ausrichtung des Trägers, da die christliche Nächstenliebe Leitbild und Maßstab in der Arbeit mit den jungen Menschen ist.

 

Das Jubiläum der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort ist mit dem Motto „100 Jahre im Zeichen der Hoffnung“ passend überschrieben. Die  hier  betreuten  Kinder  und Jugendlichen und ihre Angehörigen befinden sich in schwierigen Lebenssituationen und sind auf Hilfe durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der  Jugendhilfe angewiesen. Von ihnen erfahren sie Vertrauen, Geborgenheit und Schutz, werden begleitet, gefördert und gestärkt und können so wieder Hoffnung in ihre eigene Zukunft fassen. Hierfür gelten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen, die die Arbeit der Jugendhilfe unterstützt haben und unterstützen, mein herzlicher Dank und meine Anerkennung. 

Für die Zukunft wünsche ich der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort weiterhin alles Gute und dass sie auch zukünftig Heimatlosen eine Heimat bietet.

Winfried Kretschmann

Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg

Paul Breuer

Paul Breuer, Landrat Kreis Siegen-Wittgenstein

„Nach ‚lieben‘ ist ‚helfen‘ das schönste Zeitwort der Welt“, hat Bertha von Suttner einmal gesagt – eine Einschätzung, die Eva von Tiele-Winckler, die Gründerin der Stiftung Diakonissenhaus Freudenberg, ohne Zweifel mit der Friedensnobelpreisträgerin von 1905 teilt – und die sich auch im Leitwort der Schwestern des Friedenshortes und der bundesweit über 1.300 Mitarbeiter widerspiegelt: „Dem Leben Zukunft – Das glauben wir. Das hoffen wir. Danach handeln wir.“ 

Die gemeinnützige Tochter „Evangelische Jugendhilfe Friedenshort“ besteht in diesem Jahr bereits seit 100 Jahren – ein Jubiläum, zu dem ich der Leitung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz herzlich gratuliere!

Einrichtungen wie der Friedenshort sind wichtige Partner für uns als Kreis, wenn es um die Daseinsvorsorge der Menschen geht. Staatliche Einrichtungen alleine sind gar nicht in der Lage, Hilfsangebote für alle Lebensbereiche anzubieten. Das wäre auch gar nicht gut. Die Qualität unserer sozialen Einrichtungen basiert gerade auch auf der Vielzahl der freien Träger, die sich mit ihrem jeweiligen, unverwechselbaren Profil in diese Arbeit einbringen. Die Arbeit einer diakonischen Einrichtung wie dem Friedenshort, die auf den Werten des christlichen Glaubens beruht, ist für mich unverzichtbar und enorm wertvoll. 

Nach dem zweiten Weltkrieg hat sich der damalige Kreis Siegen mit enormem Einsatz um die Ansiedlung des Friedenshortes in Freudenberg bemüht. Die Schwestern hatten nach der Vertreibung zunächst für 10 Jahre im Schloss Bad Berleburg eine neue Heimat gefunden. Für einen Nachfolgestandort lagen dem Friedenshort rund 50 Immobilienangebote vor. Kreisdirektor Moning und Siegens Oberbürgermeister Bach luden Pastor Walther Zilz, den Vorsteher des Friedenshorts, zu einem Gespräch nach Siegen ein und überraschten ihn mit einem Konzept, das mit Hilfe des Kreises einen Mutterhaus-Neubau in Freudenberg möglich machte. Schon im Dezember 1955 konnte in Freudenberg Richtfest für das erste Gebäude gefeiert werden. Von Mai bis Juli 1957 fand dann der große Umzug statt. 

Der Kreis hat die Stiftung Friedenshort und ihre Arbeit am Standort Freudenberg vom ersten Tag an intensiv gefördert und begleitet und ich darf Ihnen versichern, dass der Kreis Siegen-Wittgenstein auch in Zukunft ein verlässlicher Partner dieser Arbeit sein wird.

Ich wünsche der „Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort“ auch weiterhin alles Gute und eine segensreiche Arbeit für die ihnen  anvertrauten Menschen. 

Ihr

Paul Breuer

Landrat Kreis Siegen-Wittgenstein


Joachim Bordt

Joachim Bordt, Landrat des Landkreises Harburg

Vor 100 Jahren wurde die Evangelische Jugendhilfe Friedenshort aus der Taufe gehoben. 1913 stand der Erste Weltkrieg vor der Tür – ein Jahr später sollte der britische Außenminister Edward Grey zum Kriegsbeginn formulieren: „In ganz Europa gehen die Lichter aus, wir werden es nicht mehr erleben, dass sie angezündet werden!“

Doch bereits ein Jahr zuvor wurde mit der Gründung der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort ein Licht entzündet, das heute, nach 100 Jahren im Zeichen der Hoffnung, heller strahlt, als es seine Gründer damals wohl für möglich gehalten hätten. Zu meiner großen Freude gehören die Jugendhilfeangebote an mehreren Standorten im Landkreis Harburg zu den wichtigsten Säulen der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort – und dies bereits seit 1916! 

Auf Grundlage eines christlichen Menschenbilds und Pädagogikverständnisses hat sich die Evangelische Jugendhilfe Friedenshort zum Ziel gesetzt, dem Leben Zukunft zu geben und vor allem junge Menschen zu befähigen, ihr Leben eigenständig und auf positive Art und Weise zu gestalten. Kindern, Jugendlichen und ihren Familien ermöglicht sie optimale Bildungschancen und begleitet sie dabei auf ihrem Weg von der Schule ins Berufsleben. 

Im letzten Jahr konnten wir ja schon das 75-jährige Bestehen Ihrer Einrichtung Tostedt feiern. Umso mehr freue ich mich, im Namen des Landkreises Harburg zum 100. Geburtstag der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort gratulieren zu können. Nicht zuletzt von hieraus tragen sie ihre Grundhaltung, nämlich für Menschen, die Hilfe benötigen, da zu sein, hinaus in den gesamten Landkreis. Ohne die Evangelische Jugendhilfe wäre unser Landkreis um einiges ärmer, was das soziale Miteinander angeht, und womöglich nicht der lebens- und liebenswerte Ort, der er heute ist. Oder anders formuliert: Die Evangelische Jugendhilfe Friedenshort ist aus dem Landkreis Harburg nicht mehr wegzudenken. Gemeinsam mit unserer Abteilung Jugend- und Familie konnten zahlreiche wichtige Jugendhilfeprojekte in die Tat umgesetzt werden: Zuletzt etwa das Projekt VisioN, das mir ganz besonders am Herzen liegt und mit dem es jedem Kind in unserem Landkreis ermöglicht werden soll, herkunftsunabhängig individuelle Bildung zu erwerben, um am Leben in unserer Gesellschaft erfolgreich teilzuhaben. 

 Ich danke der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort GmbH von Herzen für die jahrzehntelange, gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis Harburg und wünsche Ihnen für die kommenden, mindestens 100 Jahre ein gutes Händchen bei Ihrer Mission, nämlich jungen Menschen den Weg ins Leben zu weisen, und wünsche allen Verantwortlichen und Mitarbeitern des Friedenshorts schöne Jubiläumstag 

Joachim Bordt 

– Landrat des Landkreises Harburg – 


Eckhard Günther

Eckhard Günther, Bürgermeister der Stadt Freudenberg

Die herzlichsten Jubiläumsgrüße und Glückwünsche übermitteln Rat und Verwaltung der Stadt Freudenberg.

Gerne stelle ich fest, dass die Evangelische Jugendhilfe Friedenshort in Freudenberg fest verankert ist. Neben dem Mutterhaus befinden sich hier auch der Sitz der Gesamtverwaltung und die Geschäftsführung. Mit seinen zahlreichen Jugendhilfe-Angeboten ist die Evangelische Jugendhilfe Friedenshort zudem ein wichtiger und nicht mehr weg zu denkender Partner der Jugendämter von Kreis Siegen-Wittgenstein und Stadt Siegen.

Psychologen, Pädagogen und Sozialpädagogen decken die Bereiche von Erziehungs-, über Entwicklungsberatung bis hin zu Paar- und Gruppentherapien ab.

Kinder, Jugendliche und Eltern in schwierigen Lebenslagen sind die Nutznießer dieses umfassenden Angebots.

Die Evangelische Jugendhilfe Friedenshort erfüllt alle diese Aufgaben als gemeinnützig-diakonischer Träger in hervorragender, lobens- und dankenswerter Weise.

Mögen die Jubiläumstage Anlass für manche Erinnerung und manche Anekdote sein; aber auch Ansporn, zukünftig nicht nachzulassen, im Sinne des diakonischen Gedankens für die Mitmenschen da zu sein.

Den Jubiläumsfeierlichkeiten wünsche ich einen erfolgreichen Verlauf. 

In diesem Sinne grüßt Sie ganz herzlich

Ihr Eckhard Günther

Bürgermeister der Stadt Freudenberg