15.12.2018 |  Kontakt | Sitemap | Impressum | Datenschutz | Haftungsausschluss

Hilfen für Menschen mit Behinderung

Leben - so normal wie möglich

Leben – so normal wie möglich. Mit diesem Anspruch betreuen wir junge und alte Menschen mit unterschiedlichem Schweregrad geistiger und seelischer Behinderung. Die Opens internal link in current windowStiftung Diakonissenhaus Friedenshort und ihre diakonisch-gemeinnützige Tochtergesellschaft Opens internal link in current windowTiele-Winckler-Haus GmbH bieten hierzu in Opens internal link in current windowHeiligengrabe und Umgebung (Brandenburg) sowie inOpens internal link in current window Berlin  ausdifferenzierte Wohn- und Hilfeformen: Vom Wohnheim, mit einer Begleitung rund um die Uhr, bis zum Betreuten Einzelwohnen.

Entspannung und Wahrnehmungsförderung: Snoezelraum „Haus Sonnenland“, Heiligengrabe
Entspannung und Wahrnehmungsförderung: Snoezelraum „Haus Sonnenland“, Heiligengrabe
Bewohnerinnen des TWH-Wohnheims in der Handjerystraße (Berlin).
Bewohnerinnen des TWH-Wohnheims in der Handjerystraße (Berlin).

Leben mit intensiver Betreuung

Eine gleichsam partnerschaftliche wie fachliche Begleitung erfahren unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit schwerer geistiger Behinderung in unseren Wohnstätten. Erfahrene pädagogische Mitarbeitende, unter anderem aus Heilerziehungspflege, Krankenpflege und Psychologie, kümmern sich beispielsweise in unserer Einrichtung inOpens internal link in current window Berlin-Lichtenrade um Menschen, die zum Teil langjährige Psychiatrieerfahrungen hinter sich haben (Stichwort: Enthospitalisierung). Speziell für junge Menschen ist unser Opens internal link in current window„Haus Sonnenland“ in Heiligengrabe konzipiert. 

Gemeinsam gilt: Die Persönlichkeit jedes Einzelnen ist Maßstab der Hilfen, zum Beispiel das Vermitteln lebenspraktischer Fähigkeiten, angemessene Beschäftigung oder Förderung in einer Tagesstätte/Schule. Voneinander lernen - dieses wichtige Ziel gelingt, weil unsere Wohngruppen Menschen mit unterschiedlichem Schweregrad der Behinderung vereinen.

Gemeinschaft, Förderung, Gebet, Begegnungen – dies, und vieles mehr erleben die Bewohnerinnen und Bewohner in unseren diakonischen Einrichtungen, in denen wir sie nach Bedarf bis zum Lebensende begleiten.

Handarbeiten – eine der Freizeitbeschäftigungen in unserer WG Margeriten, Haus Wiesengrund, Heiligengrabe.
Handarbeiten – eine der Freizeitbeschäftigungen in unserer WG Margeriten, Haus Wiesengrund, Heiligengrabe

Leben - in und mit Gemeinschaft

Ein normales Leben führen – dies charakterisiert zutreffend das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner unabhängig vom Grad ihrer Behinderung. Wir ermöglichen Gemeinschaft. Dies heißt: Leben in familienähnlichen, altersgemischten Kleingruppen. Dies heißt aber auch: Teilhabe am örtlichen Gemeindeleben, zum Beispiel durch Besuche und das gemeinsame Feiern von Festen.

Einkaufen (in Begleitung), Dinge im Haushalt erledigen, die Freizeit organisieren, gehören zum Alltag. Wer kann, besucht eine Werkstatt oder Fördereinrichtung außerhalb des Hauses.

Ein normales Leben führen – hierbei helfen kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einfühlsam und individuell. Gemeinsam wird immer wieder neu ausgelotet, wo die Grenzen der eigenen Möglichkeiten liegen.

Betreutes Einzelwohnen in Berlin-Schöneberg
Betreutes Einzelwohnen in Berlin-Schöneberg

Leben in Eigenverantwortung

Ambulant Betreute Wohngemeinschaften oder Betreutes Einzelwohnen – dies sind Hilfeformen, die wir Menschen mit Behinderungen anbieten, die nur zeitweise unsere Assistenz benötigen. Eine hohe Eigenverantwortlichkeit der Betreuten und punktuelle Hilfen, die diesem Aspekt gerecht werden, charakterisieren diese Angebote. Dabei verbinden die Wohngemeinschaften Eigenverantwortung und gemeinschaftliches Leben miteinander und bieten die Vorteile beider Wohn- und Lebensformen, aber auch die Herausforderung, sich aufeinander einzulassen. 

Ambulant Betreutes Wohnen heißt, den Haushalt allein oder gemeinsam in der WG zu führen, einzukaufen und einer Beschäftigung nachzugehen. Dies aber immer in der Gewissheit, dass Hilfe jederzeit in Anspruch genommen werden kann. Eine nächtliche Rufbereitschaft ist beispielsweise obligatorisch.