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Wohnheim Mozartstr. 21-22

Sie fühlen sich hier zu Hause, die Bewohnerinnen und Bewohner in der Mozartstr. 21-22.
Sie fühlen sich hier zu Hause, die Bewohnerinnen und Bewohner in der Mozartstr. 21-22.
Auch Ausflüge gehören dazu und bereiten Freude.
Auch Ausflüge gehören dazu und bereiten Freude.

Sie sind eigensinnig und sie sollen es sein: Die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnheims in der Mozartstraße 21–22 machen deutlich, was sie wollen. Und was nicht. Sie leben, was das Konzept des Hauses als Ziel benennt: Selbstbestimmung, Selbstständigkeit und Selbstverwirklichung. Das ist nicht selbstverständlich, leben sie doch in einem Haus für Menschen mit mittlerer und schwerer geistiger Behinderung sowie besonderen Bedarfslagen. 

Ihren zuweilen schwierigen Weg zu sich und mit sich selbst begleiten Fachleute aus der Heilerziehungspflege, Pädagogik und Krankenpflege, indem sie sich ihnen mit großer Achtsamkeit zuwenden, sie ernst nehmen und auf sie eingehen. Die Bewohner und Bewohnerinnen erfahren zudem umfassende psychologische Beratung und Begleitung. Die individuelle Persönlichkeitsstruktur der Einzelnen bestimmt dabei die Planung der Maßnahmen. Da geht es um lebenspraktische Fähigkeiten und das Zusammenleben in einer Gruppe. Nach Möglichkeit gehen sie außer Haus in einer Werkstatt oder Förderstätte arbeiten.

Auch die Architektur des Hauses mit seinen 38 Plätzen ist auf Selbstständigkeit angelegt. Einige Zimmer sind rollstuhlgerecht. Wohnzimmer, Gemeinschaftsräume und wohnliche Flure laden dazu ein, sich selbst den Ort zu suchen, der im Moment gefällt. Und der Naturgarten regt an zu erfahren, wie die Jahreszeit sich anfühlt. Musik- und Kunsttherapie und heilpädagogische Förderung im Haus helfen, sich selbst immer wieder neu zu erleben und zu spüren. 

Die Grenzen der Selbstständigkeit sind ebenfalls bedacht: Mit einer zentralen hauswirtschaftlichen Versorgung werden die Wohngruppen von alltäglichen Verpflichtungen entlastet. Und damit sind die Mitarbeitenden frei, Fantasie und Kräfte für die individuelle Betreuung zu entwickeln. Unterschiedliche Anlässe münden in regelmäßigen Feiern, Festen und Veranstaltungen. Im Haus kann man sich geborgen fühlen. Wer möchte, sein ganzes Leben lang. Von Zuhause aus lässt sich die restliche Welt erkunden, zum Beispiel bei Ausflügen und durch Reisen. Und wer hier lebt, lädt gerne ein. So entstehen Kontakte, zum Beispiel zur Nachbarschaft und zur evangelischen Kirchengemeinde, mit der uns von Beginn an eine bewährte Zusammenarbeit verbindet. Das gehört einfach dazu: Gäste, Gemeinde und Glauben. 
Der Weg zu sich selbst ist zuweilen schwierig. Hier gehen sie ihn gemeinsam – die Betreuten und die Betreuenden miteinander.


Kontakt

Tiele-Winckler-Haus GmbH
– Wohnheim Mozartstraße 21/22 –
Daniela Schneider (Einrichtungsleitung)
Mozartstraße 21–22 · 12307 Berlin-Lichtenrade

Fon (0 30) 74 70 92 - 0 · Fax (0 30) 7 44 50 16
E-Mail Opens window for sending emailbehindertenhilfe@twh.friedenshort.de